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19.01.2024 | 05:55

dynaCERT, Mercedes-Benz, RWE Aktie - Zukunftstechnologien im Fokus

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  • Zukunftstechnologie
  • Energiewende
Bildquelle: pexels.com

Der eisige Winter sorgt für Schneechaos auf Europas Flughäfen und führt zu zahlreichen Terminausfällen. Doch Logistiker kennen kein Pardon, liefern pünktlich ihre Waren über Straße und Schiene. Es sind Unternehmer wie Jim Payne von dynaCERT, die mit innovativen Lösungen für Logistiker, Bauunternehmer, Abfallwirtschafter mit Kosteneinsparungen bei Dieselantrieben und zeitgleich stärkerer Effizienz des Kraftstoffes auffallen. Angesichts der CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe ist das Musik in den Ohren der Investoren. Platzhirsch Mercedes-Benz legt anhand seiner Verkaufszahlen dar, wie sich der Mobilitätsmarkt verändert in puncto alternative Antriebe zu Diesel, Benzin und Konsorten. Veränderung steht auch bei einer Firma der RWE Gruppe ins Haus. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084 , MERCEDES-BENZ GROUP AG | DE0007100000 , RWE AG INH O.N. | DE0007037129

Inhaltsverzeichnis:


    Innovative Brückentechnologie: HydraGEN™ von dynaCERT senkt Kraftstoffkosten und reduziert CO2-Emissionen

    Der eisige Hauch des Winters überzieht Europa und damit einher kommt es zu Flugausfällen, Verzögerungen und Schneechaos. Doch Logistiker fahren weiter ihre Lieferstrecken, um das Geschäft am Laufen zu halten. Politische Eliten tummeln sich im verschneiten Davos und träumen von einer globalen Weltordnung. Einzig allein Argentiniens libertärer Ministerpräsident Javier Milei fordert in seiner Rede vor Ort weniger Staat und mehr Mut zur Privatwirtschaft.

    Es sind privatwirtschaftliche Unternehmer wie Jim Payne, die durch ihren Erfindergeist neue Lösungen erschaffen, um aktuelle Probleme zu beheben. Sein Unternehmen dynaCERT (ISIN CA26780A1084) präsentiert die neueste Generation der Technologie zur Reduktion von Kohlendioxidemissionen bei Dieselmotoren auf dem Weltmarkt. Die innovative HydraGEN™-Technologie nutzt den Vorgang der Elektrolyse, um aus destilliertem Wasser H2- und O2-Gase zu erzeugen, und das bedarfsgerecht. Es ist eine Brückentechnologie, die es Logistikbetreibern ermöglicht, erheblich ihre Kraftstoffkosten zu senken und zusätzlich CO2-Emission zu verringern.

    Neben Transport und Logistik ist die HydraGEN™-Technologie für weitere Bereiche von Vorteil, in denen auf Diesel gesetzt wird: Landwirtschaft, Abfallwirtschaft, Öl- und Bergbauindustrie; Baufahrzeuge und schwere Maschinen in der Bauindustrie, wie Bagger, Bulldozer und Kipplaster, verwenden oft Dieselmotoren.

    Wie zuverlässig die dynaCERT Brückentechnologie ist, zeigt sich diese Woche auf der renommierten Rally Paris-Dakar. DynaCERT sponsort mit seiner Technologie den Truck mit der Startnummer 915 und das Team um Alexandre Lemeray schlägt sich souverän dank der zuverlässigen Kraftstoffversorgung im Modell
    LL90 von Man. Hier gibt es eine interaktive Karte.

    Die bisherigen Tests der Technologie überzeugen durch eine verbesserte Kraftstoffeffizienz von 8 bis 13 %. Angesichts des Ölpreises und den Bestrebungen verschiedener Länder, CO2 zu reduzieren, kann sich Payne über steigende Nachfrage der dynaCERT Technologie freuen. Was Investoren für 2024 erwarten können, berichtet er auf dem 10. International Investment Forum am 21. Februar 2024. Hier geht es zur Anmeldung.

    Verkaufszahlen von Mercedes-Benz PKW 2023 auf Vorjahresniveau, Lieferengpässe in Q4

    Daimler Truck verkaufte weltweit 526.053 LKW und Busse im Jahr 2023, im Vergleich zu 520.291 im Jahr 2022 sind das gerade 5.762 Stück mehr. Der Verkauf von batteriebetriebenen Modellen stieg um 277 % auf 3.443 Einheiten von 914. In Nordamerika stiegen die Verkäufe um 4 % auf 195.014 Einheiten, bei Mercedes-Benz sanken sie um 5 % auf 158.511 Einheiten, hauptsächlich aufgrund einer schwachen Marktentwicklung in Brasilien. Die Verkaufszahlen der Asia Unit stiegen um 3 % auf 161.171 Einheiten, während Busverkäufe um 9 % auf 26.168 Einheiten stiegen.

    Dazu sagt CEO Martin Daum: „Unsere Verkäufe von batterieelektrischen Fahrzeugen haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Wir haben unser Produktportfolio batterieelektrischer Fahrzeuge für unsere Kunden im Jahr 2023 auf 10 verschiedene Modelle erweitert.“

    Auf der Konsumenten-Autoseite melden die Stuttgarter, dass die Verkaufszahlen im Jahr 2023 laut Prognose auf dem Niveau des Vorjahres liegen. In Q4 fielen die Verkäufe jedoch unter die des Vorjahres, bedingt durch Lieferengpässe und eine Verlangsamung durch den Modellwechsel zur neuen E-Klasse, die im Dezember in China eingeführt wurde.

    Die Verkäufe der batterieelektrischen PKW von Mercedes-Benz stiegen im Jahresverlauf um 73 % auf 222.600 Einheiten, während die batterieelektrischen Verkäufe der Modelle smart fortwo und smart forfour um 12 % zurückgingen.

    Nur auf Batterie zu setzen, funktioniert angesichts der unzureichenden Lade-Infrastruktur eben doch noch nicht so rosig. Selbst Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher hat dies erkannt und tauschte seinen vollelektrischen Mercedes-Benz gegen ein Hybrid-Fahrzeug. Seit Q3 kämpft der Autobauer mit einem Engpass bei den von Bosch gelieferten 48-Volt-Systemen, was die Verfügbarkeit des neuen GLC und der E-Klasse einschränkt. Das Unternehmen wird am 22. Februar die Finanzergebnisse für das Gesamtjahr 2023 bekannt geben. Die Aktie steht bei 59,47 EUR.

    RWE vor geplanter Ørsted-Kooperation - dänische Regierung blockiert Deal

    Etwas durchwachsener startet der globale Energiekonzern RWE (ISIN DE0007037129) ins neue Jahr. Laut einem Bericht des Manager Magazins Ende 2023 hat das Unternehmen eine Kooperation geplant, mit dem dänischen Entwickler von Offshore-Windprojekten Ørsted.

    Doch die Kooperation haben die Deutschen ohne die dänische Regierung gemacht. Als Hauptanteilseigner von Ørsted, mit einer Beteiligung von 50,1 %, sagten die Dänen „nej“. Weder Ørsted, noch die dänische Regierung, sind bisher für eine Stellungnahme erreichbar. Im Zuge dieser Meldung sind die Aktien von RWE um 4,6 % gesunken.

    Zu personellen Veränderungen kommt es zu Beginn des Q2 innerhalb der RWE Gruppe. Roger Miesen (59), der derzeitige Vorstandsvorsitzende der RWE Generation SE, plant, seine Karriere bei RWE Ende März zu beenden und sich in den Ruhestand zurückzuziehen. Miesen ist seit 2009 bei RWE tätig und hat als ausgewiesener Energieexperte verschiedene Kraftwerkressorts geleitet. Seit 2018 führt er den Vorstand der RWE Generation.

    RWE Generation betreibt einen der größten, flexiblen Kraftwerkparks in Deutschland, Großbritannien und den Niederlanden und bündelt die Wasserstoffaktivitäten innerhalb des RWE-Konzerns, wobei Gas, Steinkohle, Wasserstoff, Wasserkraft und Biomasse zu ihrem Energiemix gehören.

    Nikolaus Valerius (53), derzeit Chief Operating Officer (COO), soll Miesen als CEO der RWE Generation ablösen. Der gebürtige Niederländer Marinus Tabak (40) wird die Position des COO übernehmen. Die personellen Veränderungen müssen noch von der Aufsichtsratssitzung Ende Februar genehmigt werden. Die Aktie steht bei 36,61 EUR.


    Dynacert hat mit der HydraGEN™-Technologie eine wegweisende Lösung für die Reduktion von Kohlendioxidemissionen bei Dieselmotoren geschaffen. Dies ermöglicht Kraftstoffeinsparungen und Effizienzerhöhungen des verwendeten Diesels und eine zuverlässige Alternative für Logistikbetreiber und weiteren vertikalen Branchen, die auf Dieselmotoren angewiesen sind. Mit steigender Nachfrage und positiven Tests steht dynaCERT vor vielversprechenden Perspektiven, CEO Jim Payne erläutert interessierten Investoren seine Strategie auf dem digitalen 10. International Investment Forum am 21. Februar 2024. Anmeldung hier. Mercedes-Benz berichtet von einem erfolgreichen Jahr 2023 mit weltweit über 526.000 verkauften LKW und Bussen in der Daimler Truck Sparte. Während batterieelektrische Fahrzeugverkäufe stark anstiegen, kämpfte Mercedes-Benz in Q4 mit Lieferengpässen und einem Modellwechsel, was die Gesamtverkäufe beeinflusste. Die aktuellen Zahlen werden am 22. Februar bekannt gegeben. RWE startet das Jahr mit einer geplanten Kooperation mit Ørsted, jedoch blockiert die dänische Regierung den Deal. Gleichzeitig stehen personelle Veränderungen bei RWE an, während der globale Energiekonzern seinen flexiblen Kraftwerkpark und seine Wasserstoffaktivitäten weiter ausbaut.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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