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10.03.2022 | 05:45

Aspermont, Astarta, Deere & Co - elementare Grundversorgung durch innovative Technologien

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Bildquelle: pixabay.com

Unwetter, Dürre und Krieg - die Einschläge rücken in Europa immer näher. Das mussten vor ein paar Monaten die Menschen im rheinischen Ahrweiler am eigenen Leib erfahren, als sie die Flutkatastrophe im Schlaf überraschte. Was fehlte? Ein rechtzeitig informierender, nativer Informationsdienst. Besonders in der Agrarwirtschaft ist so ein Dienst wertvoll, da die Versorgung von ganzen Ländern davon abhängt. Ein Blick nach Down Under zeigt die Kraft solcher Informationsdienste speziell für Farmer. Die Regierung unterstützt massiv das börsennotierte Unternehmen Aspermont. Derweil steht die Nahrungsmittelversorgung in Nordafrika auf der Kippe - durch den Angriffskrieg in der Ukraine. Und schon jetzt hält Robotik Einzug auf dem Acker, um Farmer auf die gesteigerte Nachfrage vorzubereiten...

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: ASPERMONT LTD | AU000000ASP3 , DEERE CO. DL 1 | US2441991054 , ASTARTA | NL0000686509

Inhaltsverzeichnis:


    Aspermont - Regierung unterstützt unabhängigen Landwirtschafts-Informationsdienst

    Es war die Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, als die Menschen im rheinischen Ahrweiler in der Nacht von der Flutkatastrophe heimgesucht wurden. Was fehlte, waren seriöse Informationen im Vorfeld, um ihnen überhaupt eine lebensrettende Flucht zu ermöglichen. Naturkatastrophen können durch unabhängige Quellen rechtzeitig vorausgesagt werden. So können Zivilpersonen und Unternehmen Vorsorgemaßnahmen treffen, um ihre Existenzen zu sichern. Denn es bedarf sauber recherchierter Fakten, um sein Unternehmen zukunftsweisend aufzustellen und auf mögliche geschäftsschädigende Ereignisse bestens vorbereitet zu sein - und diese abzuwehren. Diese Nische füllt das australische Unternehmen Aspermont als führender Mediendienstleister der
    globalen Rohstoffbranche. Die Firma bietet ein sogenanntes Anything as a Service (XaaS) Wirtschaftsmodell für den B2B-Mediensektor, das hochwertige Inhalte an eine wachsende globale Klientel verbreitet.

    Neben Rohstoffen bedient Aspermont über sein Tochterfirmen-Netzwerk auch die Agrarbranche. So ist die Kondinin Group der für landwirtschaftliche Medien zuständige Geschäftsbereich von Aspermont und führende Informationsverteiler für Australiens Farmer. An der Ostküste plagen Landwirte derzeit heftige Überschwemmungen. Australien hat deswegen das Gebiet zum nationalen Notstand erklärt. Doch hauptsächlich besteht das Land aus trockenen Gebieten und gerade lange Dürreperioden sind für Farmer eine Herausforderung ihrer wirtschaftlichen Existenz.

    Die Aspermont Group erhält nun eine Regierungszuwendung von 2,3 Mil. AUD (ca. 1,5 Mio. EUR). Ben White, der General Manager der Kondinin Group, erklärt: „Die Kondinin Group versorgt die australischen Farmer seit fast 60 Jahren mit unabhängigen und zuverlässigen Informationen und diese Regierungszuwendung würdigt unsere wichtige Rolle bei der Erstellung praxisrelevanter Informationen, mit denen sich die Farmer besser auf Dürreperioden vorbereiten können.“

    Die Zuwendungsmittel werden für die Umsetzung des ‚Drought Resilience Program for Agriculture Research‘(Anm.: Dürreresilienzprogramm für die Agrarforschung) der Kondinin Group verwendet, über das den australischen Farmern umfangreiche Informationen und Orientierungshilfen für Strategien und Technologien zur besseren Bewältigung von Dürreperioden zur Verfügung gestellt werden. Es zeigt sich erneut, wie wertvoll unabhängige und zuverlässige Informationen für die gesamte Wirtschaft und die Bevölkerung sind.

    Astarta Holding - Banken eröffnen Kreditlinien für ukrainischen Weizen- und Zuckerproduzenten

    Die Ukraine gilt als die Kornkammer Europas. Doch nur wenige wissen: die Abnehmer des wertwollen Weizen sitzen allesamt in Nordafrika und Asien. Das wichtigste Zielland ist Ägypten. Im Jahr 2020 wurden rund 3,1 Mio. Tonnen in das nordafrikanische Land exportiert. Indonesien und Bangladesch sind ebenfalls unter den größten Abnehmern. Neben Weizen baut Astarta Zuckerrüben für die Zuckerproduktion an.

    Wie fragil die Agrarwirtschaft zusammen hängt, zeichnet sich angesichts des russischen Angriffkrieges in der Ukraine immer mehr ab. Es drohen Unterversorgungen für ganze Nationen mit Grundnahrungsmitteln wie Getreide. Angesichts der anhaltenden russischen Angriffe ist es umso wertvoller, die Nahrungsmittelsicherheit in der Ukraine durch die Vorbereitung der Frühjahrsbepflanzung aufrechtzuerhalten.

    Die Raiffeisen Bank Ukraine, eine ukrainische Tochtergesellschaft der Raiffeisen Bank International AG Gruppe (Österreich) und die JSC OTP Bank, eine ukrainische Tochter der OTP Bank Plc. (Ungarn), sind daher die ersten Banken, die der Astarta Holding Kreditlinien in Höhe von insgesamt 5,7 Mio. EUR zur Finanzierung der saisonalen Aktivitäten zur Verfügung stellen.

    Trotz der derzeitigen Krise geht die Astarta Holding weiter auf Wachstumskurs. So plant das Unternehmen den Bau eines Zuckerlagers in der Ukraine in der Region Khmelnytsky. Die Region ist ca. 360km von Kiev entfernt. Die Investition in das Lager hat einen Wert von etwa 13,2 Mio. EUR. Astarta betont, dass die im Projekt verwendeten technologischen Lösungen optimale Bedingungen für die langfristige Lagerung von Zucker schaffen und seine Qualität bewahren werden. Das Lager soll im Juli 2023 in Betrieb genommen werden. Hoffen wir das Beste.

    Deere & Co - mit Robotik das Feld beackern

    In den USA ist eine Marke aus der Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken. John Deere ist die Brand von Deere & Company. Ein Unternehmen, das Landmaschinen, schwere Maschinen, Forstmaschinen, Dieselmotoren, Antriebsstränge für schwere Maschinen und Rasenpflegegeräte herstellt. Die Produkte des Unternehmens sind über ein robustes Händlernetz erhältlich, das in Nordamerika über 1.900 und weltweit rund 3.700 Standorte umfasst. Desweiteren bietet John Deere Capital seinen Kunden neben der Großhandelsfinanzierung für Händler auch die Einzelhandelsfinanzierung von Maschinen an, was die Wahrscheinlichkeit des Verkaufs von Deere-Produkten erhöht.

    Das Unternehmen wagt sich in den Bereich der automatisierten Landtechnik vor und testet schon jetzt intelligente, vernetzte Maschinen in der Agrarwirtschaft. Schon zu Beginn des Jahres stellt Deere den autonomen Traktor vor. Um den autonomen Traktor zu nutzen, müssen Landwirte die Maschine lediglich auf ein Feld transportieren und für den autonomen Betrieb konfigurieren. Mit der entsprechenden Software können die Farmer die Maschine starten. Während die Maschine arbeitet, können die Landwirte das Feld verlassen und sich anderen Aufgaben widmen, während sie den Status der Maschine von ihrem Mobilgerät aus überwachen. So sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus für den wachsenden Bedarf, denn die Weltbevölkerung steigt weiter und damit auch die Nachfrage nach Lebensmittel-Rohstoffen.

    Auch die Situation in der Ukraine geht an Deere & Co nicht spurlos vorbei. Vor zwei Wochen haben sie die Lieferung von Maschinen nach Russland und später auch nach Weißrussland ausgesetzt. Die John Deere Foundation arbeitet darüber hinaus direkt mit einer Reihe von Organisationen zusammen, darunter mehrere UN-Organisationen, um Ressourcen zur Unterstützung der von der Krise betroffenen ukrainischen Bevölkerung zu mobilisieren.


    Die Australische Regierung fördert mit 2,3 Mio. EUR eine Tochterfirma der Aspermont, um Informationen über wetterbedingte Einflüsse und anderen Gefahren für Landwirte zugänglich zu machen. Wie wichtig eine reibungslose Landwirtschaft für das fragile internationale Gefüge ist, zeigt sich anhand der Ukrainischen Firma Astarta Holding. Das Agrarunternehmen ist für die Lieferung von Grundnahrungsmitteln wie Weizen für Nordafrika und Asien führend. Um dies zu gewährleisten, werden ihnen Kredite bereit gestellt. In den USA erprobt John Deere derweil die ersten autonomen Landwirtschaftsmaschinen. Innovation ist insbesondere in der Grundnahrungsmittelversorgung nicht mehr wegzudenken. Und dank Aspermont sind solche Betriebe gut aufgestellt, um für witterungsbedingte Umsatzeinbußen frühzeitig vorzusorgen.


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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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