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16.03.2021 | 05:40

Alibaba, Desert Gold Ventures, First Majestic Silber – Nicht den Einstieg verpassen!

  • Gold
Bildquelle: pixabay.com

Gold ist eine Krisenwährung und zur Absicherung des Vermögens gedacht. Da im Augenblick auf ein Ende der Pandemie durch die positiven Entwicklungen hinsichtlich der Impfstoffe spekuliert wird, wird das freie Kapital lieber in spannende Boom-Branchen an den Aktienmärkten investiert. Gold dagegen ist langweilig. Doch passen Sie auf! Allein der Blick auf die Schuldenstände der meisten Staaten geben einen ersten Warnhinweis. Aktuell bieten sich hervorragende Einstiegsmöglichkeiten beim gelben Edelmetall. Verpassen Sie nicht den Einstieg!

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Stefan Feulner
ISIN: CA25039N4084 , CA32076V1031 , US01609W1027


Desert Gold Ventures - Gut auf Spur

WKN: A14X09 ISIN: CA25039N4084 Symbol: QXR2
Dem Goldpreishoch seit Sommer bei knapp 2.070 USD folgte eine mehrmonatige Konsolidierungsphase, die zeitweise unter die Marke von 1.700 USD führte. An der wichtigen Unterstützungszone bei 1.680 USD drehte der Preis. Aktuell findet eine Bodenbildung um die 1.720 USD statt. Sollte diese halten, dürfte es vorerst mit der Bereinigung gewesen sein. Mehr verloren als der Preis haben Goldminen. Diese wirken in beiden Richtungen wie ein Hebel. Es ist Zeit, den Fuß bei aussichtsreichen Minenaktien in die Tür zu setzen. Ein interessantes Investment ist Desert Gold Ventures.

Der Goldexplorer mit einer Börsenbewertung von knapp 15 Mio. EUR halbierte sich seit dem Allzeithoch beim Goldpreis, fundamental läuft es dagegen mehr als rund. Erst vor wenigen Wochen berichtete das Unternehmen über das bisher größte Bohrprogramm der Unternehmensgeschichte über 20.000 Metern auf den Projekt SMSZ in Mali. Bereits in diesem Jahr soll auf dem Projekt der Durchbruch gelingen, da dort eine Vielzahl vielversprechender Ziele im fortgeschrittenen Stadium im richtigen regionalen Umfeld liegen. So befindet das Projekt zwischen der Fekola Goldmine von B2Gold, den Minen Gounkoto und Loulo von Barrick Gold und den Minen Sadiola und Yatela von dem Konsortium aus AngloGold Ashanti, Iamgold und der Regierung von Mali in direkter Nachbarschaft.

First Majestic Silver - Chart will nach oben!

WKN: A0LHKJ ISIN: CA32076V1031 Symbol: FMV
Ein neues Allzeithoch hatten wir bei First Majestic Silver bereits in diesem Jahr gesehen. Dies hatte jedoch weniger fundamentale Gründe. Im Zuge der „Wallstreetbets“-Silberkampagne der Reddit-Community explodierte der Wert auf umgerechnet fast 22,00 EUR, um kurze Zeit später wieder auf 13,00 EUR zusammenzufallen. Die 13,00 EUR-Marke diente nun in den vergangenen Tagen ist wichtige Unterstützungslinie, die erfolgreich verteidigt werden konnte. Ein Überwinden der 15,00 EUR-Marke würde ein Kursziel von 17,00 EUR hervorrufen.

Von Unternehmensseite kommen aktuell durchaus positive Meldungen. So wurde die Übernahme der Jerritt Canyon-Mine in Nevada bekanntgegeben. Die Mine wurde von Sprott Mining für 470 Mio. USD in Form von Aktien von First Majestic plus 5 Mio. Aktienkaufwarrants von First Majestic bezahlt. In ihrer 40-jährigen Produktionsgeschichte wurden in der Mine über 9,5 Mio. Unzen Gold produziert. Die Mine wird derzeit als Untertagemine betrieben.

Alibaba - Unsicherheit belastet!

WKN: A117ME ISIN: US01609W1027 Symbol: AHLA
Weiter unsicher ist im Augenblick ein Investment in den chinesischen Internetgiganten Alibaba. Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr, als der Börsengang der Tochter Ant Group kurzzeitig abgesagt wurde und Firmengründer Jack Ma mehrere Wochen verschwunden war, konnte sich der Kurs nach dem Absturz von über 270,00 EUR auf im Tief 170,00 EUR wieder über der 200,00 EUR-Marke halten. Aktuell hat sich das Chartbild durch den erneuten Rutsch auf 190,00 EUR deutlich eingetrübt. Ein Grund für die schwache Performance ist der Druck der Regierung Chinas auf Internetgrößen wie Baidu, Tencent und eben Alibaba. Nun wurden erste Geldstrafen gegen die Unternehmen verhängt.

Diese betragen zwar „nur“ knapp 80.000 USD, dahinter steckt allerdings mehr ein Warnschuss. So forciert die Regierung die Kontrolle über seine heimischen Internetfirmen. Gegen den Strich der Politik gehen monopolistische Praktiken und potenzielle Verstöße gegen Verbraucherrechte.

Laut dem „Wallstreet Journal“ kann es für Alibaba knüppeldick kommen. Möglich wären neue Rekordstrafen der Wettbewerbsbehörden in Höhe von über 800 Mio. USD. Wie das WSJ berichtete, werfen die Behörden dem Onlinekonzern vor, den Händlern auf seiner Plattform zu verbieten, auch andere Onlineunternehmen zu nutzen. Ein weiterer Schlag ist zudem der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden von Ant Financial, Simon Hu. Dieser gab seinen Schlüssel in der vergangenen Woche „aus persönlichen Gründen“ ab. Aktuell würden wir neben der charttechnischen Situation auch aus den oben genannten Gründen von einem Investment absehen.


Der Autor

Stefan Feulner

Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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