Menü schließen




02.09.2021 | 05:08

BYD, Kainantu Resources, DWS – Gegen den Strom investieren!

  • Gold
  • Rohstoffe
  • Elektromobilität
  • Investments
Bildquelle: pixabay.com

Eine langfristig erfolgreiche Strategie in Zeiten hoher Inflation ist bekanntlich die Investition in Sachwerte. Ob Aktien, Gold, Immobilien oder eine Mischung daraus obliegt dem Geschmack des einzelnen Anlegers. Betrachtet man das große Bild, ist es bestimmt nicht verkehrt in Unternehmen zu investieren, die von der Wirtschaftsentwicklung und steigenden Kaufkraft expandierender Volkswirtschaften profitieren. Geographisch betrachtet zählt Asien zu den dynamischsten Regionen mit großen Absatzmärkten. Wir zeigen Ihnen, wie Sie von den genannten Entwicklungen profitieren können. Wer verfügt über die besten Chancen?

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: Kainantu Resources Ltd. | CA48301H1073 , BYD CO. LTD H YC 1 | CNE100000296 , DWS GROUP GMBH+CO.KGAA ON | DE000DWS1007

Inhaltsverzeichnis:


    BYD CO LTD – im Expansionsmodus

    Die Aktie von BYD gehörte in den letzten Monaten zu den Top-Performern. Aktuell kratzen die Anteilsscheine des chinesischen Elektroautoherstellers an einem neuen Allzeithoch. Jüngste Meldungen lassen aufhorchen, der Konzern setzt den dynamischen Expansionsmodus fort. So meldete BYD jüngst bald in den indischen Markt mit einem exklusiven B2B-Fahrzeug einsteigen zu wollen.

    Bereits seit acht Jahren ist BYD mit Elektrobussen in indischen Städten präsent. Nun soll ein neues Kapitel aufgeschlagen werden. Die Strategie in Bezug auf den fünftgrößten Automobilmarkt der Welt sieht vor, ein elektrisches Mehrzweckfahrzeug ab dem vierten Quartal 2021 einzuführen. Der Konzern plant damit "an der Reise jedes indischen Verbrauchers zu Elektrofahrzeugen teilzunehmen.“

    Aber auch an anderer Stelle geht es voran. Jüngst stellte BYD auf der ACT Expo im kalifornischen Long Beach zwei neue batterieelektrische Schwerlastkraftwagen vor. Diese Modelle stehen für die nächste Generation von Elektro-Schwer-LKWs mit verbesserter Aerodynamik und Energieeffizienz sowie der serienmäßigen Ausstattung mit fortschrittlichen Fahrerassistenzsystemen.

    KAINANTU RESOURCES LTD – unentdeckter Wert

    Langfristig betrachtet ist das Edelmetall Gold ein guter Inflationsschutz. Investorenlegenden wie Jim Rogers sind Fans von Gold und Silber. Betrachtet man die letzten zehn Jahre, ist die aktuelle Gold-Notierung mit einem Preis von über 1.800 USD eher am oberen Rand der Handelsspanne. Das ermöglicht Mining-Unternehmen hohe Gewinne einzufahren. Aber auch Gesellschaften, die noch nicht produzieren, sollten Anleger nicht aus den Augen verlieren. Denn bei Explorations- und Entwicklungsgesellschaften winkt sogar, auch wenn dies mit einem höheren Risiko erkauft werden muss, ein attraktiver Wertsteigerungshebel.

    Eine dieser Gesellschaften ist Kainantu Resources. Der in Kanada gelistete Goldexplorer legt seinen geographischen Fokus auf den asiatisch-pazifischen Raum. Kainantu Resources besitzt mehrere aussichtsreiche Projekte in Papua-Neuguinea. KRL South und KRL North sind beide in der bekannten Bergbauregion, dem hochgradigen Goldgebiet Kainantu, lokalisiert und besitzen das Potenzial, hochgradige epithermale und porphyrische Mineralisierungen zu beherbergen. In unmittelbarer Nachbarschaft liegt die hochgradige, produzierende Goldmine von K92 Mining. Die Liegenschaften von Kainantu Resources und das K92-Projekt weisen zudem die gleiche Geologie auf. Das ist ein wichtiges Indiz für das Upside des Projekts.

    Um die Potenziale im Land zu nutzen, akquirierte die Gesellschaft jüngst das May River Projekt, welches drei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 1.697 qkm umfasst. Frühere Bohrungen ergaben Goldgehalte in einer Länge von 54m mit 1,83 g/t, 109m mit 1,53 g/t sowie 96m mit 0,89 g/t. Zudem wurden mehrere Kupferanomalien festgestellt. Aktuell verfügt die Gesellschaft lediglich über einen Börsenwert von knapp 10 Mio. CAD. Bei Projektfortschritten und einem steigenden Goldpreis sind höhere Bewertungen vorprogrammiert.

    DWS GROUP GMBH & CO KGAA – Kursrutsch und jetzt?

    Noch vor wenigen Wochen war die Welt in Ordnung. Die Fondsgesellschaft präsentierte in Folge des weltweiten Börsenbooms starke Halbjahreszahlen und dachte laut über die Anhebung der Mittelfristziele nach. Der Nettogewinn legte in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 40% auf 340 Mio. EUR zu. Damit wurden die Analystenschätzungen übertroffen. Das verwaltete Kundenvermögen wuchs durch Kursgewinne und Mittelflüsse (insbesondere ETFs) auf ein Rekordvolumen von 859 Mrd. EUR an. In mehrfacher Hinsicht wirkte sich die Beteiligung am Fondshaus Harvest in China positiv aus.

    Doch dann schickten die massiven Vorwürfe einer ehemaligen Mitarbeiterin die Aktie auf Talfahrt. Die Insiderin wirft dem Unternehmen massive Falschdarstellungen in Bezug auf dessen ESG-Anlagen vor. Mittlerweile ermittelt sogar die US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC basierend auf den Äußerungen der Ex-Managerin. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, zieht das sehr wahrscheinlich einen Imageschaden und Mittelabflüsse nach sich. Die meisten Analysten haben die Anlageurteile oder Kursziele nach dem „Skandal“ jedoch nicht verändert. Das Papier hat über 15% nachgegeben, womit die Gesellschaft aktuell eine Marktkapitalisierung von rund 7 Mrd. EUR aufweist. Sollten die derzeitigen Analystenschätzungen für dieses und nächstes Jahr halbwegs zutreffen, dann ist der Titel günstig bewertet. Das KGV für 2021 und 2022 liegt bei 10, für beide Jahre stellen die Experten eine Dividendenrendite von gut 6% in Aussicht.


    Inflation und niedrige Zinsen sind der Wegbereiter einer anhaltenden Börsenhausse. Dabei bieten sich unterschiedliche Strategien an. Wer auf Elektromobilität und Asien setzt, ist bei BYD richtig gelandet. Derzeit ein wenig mit Unsicherheit versehen, ist die Aktie von DWS. Die Fondsgesellschaft ist günstig bewertet und profitiert vom Börsenboom, auch wenn momentan ein Imageschaden droht. Wer die Facetten Aktie und Edelmetalle verbinden und zusätzlich die Chancen eines noch jungen Unternehmens nutzen will, der sollte sich die Aktie von Kainantu Resources genau anschauen.


    Interessenskonflikt

    Gemäß §85 WpHG weisen wir darauf hin, dass die Apaton Finance GmbH sowie Partner, Autoren oder Mitarbeiter der Apaton Finance GmbH (nachfolgend „Relevante Personen“) ggf. künftig Aktien oder andere Finanzinstrumente der genannten Unternehmen halten oder auf steigende oder fallende Kurse setzen werden und somit ggf. künftig ein Interessenskonflikt entstehen kann. Die Relevanten Personen behalten sich dabei vor, jederzeit Aktien oder andere Finanzinstrumente des Unternehmens kaufen oder verkaufen zu können (nachfolgend jeweils als „Transaktion“ bezeichnet). Transaktionen können dabei unter Umständen den jeweiligen Kurs der Aktien oder der sonstigen Finanzinstrumente des Unternehmens beeinflussen.

    Die Apaton Finance GmbH behält sich im Übrigen vor, künftig entgeltliche Auftragsbeziehungen mit dem Unternehmen oder mit Dritten in Bezug auf Berichte zu dem Unternehmen, über die im Rahmen des Internetangebots der Apaton Finance GmbH sowie in den sozialen Medien, auf Partnerseiten oder in Emailaussendungen berichtet wird einzugehen. Die vorstehenden Hinweise zu vorliegenden Interessenkonflikten gelten für alle Arten und Formen der Veröffentlichung, die die Apaton Finance GmbH für Veröffentlichungen zu Unternehmen nutzt.

    Risikohinweis

    Die Apaton Finance GmbH bietet Redakteuren, Agenturen und Unternehmen die Möglichkeit, Kommentare, Interviews, Zusammenfassungen, Nachrichten u. ä. auf www.inv3st.de zu veröffentlichen. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine Handlungsaufforderung oder Empfehlungen dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die Inhalte ersetzen keine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) oder sonstigen Finanzinstrumente noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von solchen dar.

    Bei den Inhalten handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um journalistische oder werbliche Texte. Leser oder Nutzer, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der der Apaton Finance GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers oder Nutzers.

    Der Erwerb von Finanzinstrumenten birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der Apaton Finance GmbH und ihre Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird keinerlei Haftung für Vermögensschäden oder eine inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Inhalte übernommen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungsbedingungen.


    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

    Mehr zum Autor



    Weitere Kommentare zum Thema:

    Kommentar von André Will-Laudien vom 27.06.2022 | 04:44

    Hier steckt die Lösung: BASF, Nordex, Barsele Minerals – Energiedesaster quer durch Europa

    • Energie
    • Chemie
    • Rohstoffe
    • Alternative Energien

    Die Energieversorgung in Europa ist aus Eigenleistung nicht zu bewerkstelligen, viele Komponenten aus dem Energiemix werden seit Jahren importiert. Deutschland ist aber einer der Spitzenreiter im Bereich alternativer Energien. In den ersten vier Monaten des Jahres 2022 wurden hierzulande 174 TWh Strom erzeugt. Der Anteil Erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung lag bei hohen 52%. Mit produzierten 90 TWh sind Sonne, Wind & Co. die wichtigsten Quellen. Bei den für die Industrie wichtigen fossilen Primärenergieträgern sieht die Rechnung eher bedrückend aus. Nach der Beendigung des Steinkohleabbaus seit 2019, ist der Industriestandort Deutschland bei Erdöl und Erdgas zu 95% auf Importe aus dem Ausland angewiesen, davon kamen bislang 40% aus Russland. Aus dem aktuellen Blickwinkel ein Desaster. Auf welche Aktien sollten sie jetzt achten?

    Zum Kommentar

    Kommentar von Carsten Mainitz vom 22.06.2022 | 06:08

    Erin Ventures, Plug Power, Ballard Power – Unbekannte Verbindungen mit Überraschungspotenzial!

    • Energiewende
    • Wasserstoff
    • grüner Wasserstoff
    • Rohstoffe
    • Kritische Rohstoffe
    • Bor

    Brennstoffzellen besitzen viele Anwendungsbereiche. Im Schwerlastverkehr, der Intralogistik oder bei stationären Kraftwerken kann die Technologie ihre Vorteile überlegen ausspielen. Laut Expertenschätzungen wird die Anzahl der Brennstoffzellen in den nächsten Jahren stark zunehmen. Wichtig ist die Gewinnung des Wasserstoffs aus Erneuerbaren Energien - grüner Wasserstoff. Im Zuge der Mobilitätswende werden Elektroantriebe und Batterien ebenso eine wichtige Rolle spielen. Auch relativ unbekannte Rohstoffe gewinnen zunehmend mehr an Bedeutung.

    Zum Kommentar

    Kommentar von Armin Schulz vom 20.06.2022 | 06:00

    Varta, Altech Advanced Materials, BYD – Zukunftsakku für E-Autos im Fokus

    • Varta
    • Altech Advanced Materials
    • BYD
    • Batterie
    • Akku
    • Silizium
    • Graphit
    • Elektromobilität
    • E-Autos

    Der Abschied vom Verbrennermotor ist beschlossene Sache. In Zukunft sollen PKW elektrisch angetrieben werden. Entscheidend für den Erfolg ist dabei der Akku. Elon Musk hat schon vor Jahren gesagt: „Der Akku ist unser größter Engpass“. Das ist auch heute noch so, denn sie beschränken noch immer die Reichweite und die Ladezeiten sind nach wie vor hoch. Wem es gelingt, einen besseren Akku mit weniger Gewicht zu produzieren, längerer Haltbarkeit und schnelleren Ladevorgängen, der kann sich damit deutlich von der Konkurrenz absetzen. Wir sehen uns heute drei Unternehmen an, die sich mit der Entwicklung des E-Auto Akkus der Zukunft auseinandersetzen.

    Zum Kommentar