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11.03.2024 | 04:45

Bitcoin 70.000 USD – Dauerbrenner Hightech und Künstliche Intelligenz! Nvidia, Defense Metals, AMD und Super Micro Computer

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Bildquelle: pixabay.com

Am Wochenende war es soweit: 70.000 USD – und kein Ende bei Bitcoin absehbar? Eine unendliche Rally nimmt scheinbar ihren Lauf, nachdem die Kryptowährung im letzten September bei 25.000 USD nach oben gedreht hatte. Geht der Aufschwung ungebremst weiter? Wegen des anstehenden Halvings im April könnte das noch einige Wochen so weiter gehen, die Krypto-Gefolgschaft wird täglich größer. Ebenso auf der Welle reiten die Zulieferer aus dem Hightech-Bereich: Schnelle Rechner, Grafikkarten, Big Data und Künstliche Intelligenz. Hinter diesen Megatrends wird fast unendliches Wachstum erwartet. Die Bewertungen sind allerdings bereits sehr weit fortgeschritten. Wo liegen jetzt noch die Chancen für Neueinsteiger?

Lesezeit: ca. 5 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: DEFENSE METALS CORP. | CA2446331035 , NVIDIA CORP. DL-_001 | US67066G1040 , ADVANCED MIC.DEV. DL-_01 | US0079031078 , SUPER MICRO COMPUT.DL-_01 | US86800U1043

Inhaltsverzeichnis:


    Nvidia – Vorbei an Amazon, jetzt auf Platz 3 unter den Blockbustern

    Ohne wesentliche Haltepunkte lief die Nvidia-Aktie von rund 200 auf 888 EUR durch. Im Zuge der Aufwertung wurde eine Marktkapitalisierung von 2,4 Billionen USD erreicht. Damit hat sich der Wert innerhalb von nur 3 Monaten in die oberste Liga der Titanen auf Platz 3 entwickelt. Weichen musste Amazon mit „nur“ 1,8 Billionen USD Bewertung.

    Nun machen Gerüchte über einen Aktiensplit die Runde und die ehemalige Star-Investorin Cathie Wood meldet sich zu Wort. Ihr ist die ganze Sache nicht mehr geheuer. „Wir wären nicht überrascht, eine Pause bei den Ausgaben für Grafikprozessoren zu sehen“, so die Fondsmanagerin in einem Monatsschreiben an ihre Kunden. Problem sind die aktuellen Überkapazitäten. Sie sind nur gerechtfertigt, wenn sich die Softwareumsätze im Bereich KI weiterhin explosionsartig nach oben entwickeln. Wood wies auch darauf hin, dass Nvidia im Gegensatz zu Cisco während des DotCom-Booms einige Konkurrenten hat, das könnte die Marge mittelfristig belasten. Allerdings hat Cathie Wood im letzten Jahr ihre komplette Nvidia-Position verkauft, seitdem hat der Titel rund 500 % zugelegt. In diesem Jahr ist Nvidia bereits um 90 % gestiegen, während der ARK Innovation Fonds mit 4 % im Hintertreffen liegt.

    Folgt man den Analysten auf Refinitiv Eikon, so empfehlen immer noch 52 von 56 Experten den Titel zum Kauf. Das erwartete Kursziel von 853 USD deckt sich allerdings nach einer scharfen Konsolidierung von über 10 % mit dem letzten Kurs vom Freitag. Wenn das mal kein Zeichen für Zurückhaltung ist.

    Defense Metals – Erste Seltene Erden Karbonate verschifft

    Wer an Hightech-Produkte denkt, sollte die Produzenten für Seltene Erden nicht aus dem Blick verlieren. Sie beliefern die Hersteller der multi-intelligenten Maschinen mit wichtigen Metallen. Bislang ist China der Weltmarktführer bei diesen Ressourcen, die westliche Welt ist aber im Aufbau eigener Schürfstätten, um die gefährliche Abhängigkeit zu verringern.

    Das kanadische Unternehmen Defense Metals bewirtschaftet das 8.301 ha große Wicheeda Rare Earth Projekt in Britisch Columbia. Ein NI43-101-Bericht aus dem Jahr 2023 bestätigt eine 6,4 Mio. t Ressource mit 2,86 % (TREO), sowie 27,8 vermutete Mio. t bzw. 11,1 abgeleitete Mio. t mit Gehalten von 1,84 bzw. 1,02 % (TREO). Nun gibt es Neuigkeiten aus British Columbia. Defense Metals hat Proben von gemischtem Seltenerdkarbonat (MREC) an zwei große Seltenerdelement-Unternehmen verschickt. Es handelt sich um Proben, die von SGS Canada Inc. in Lakefield während der hydrometallurgischen Pilottests im Jahr 2023 als Konzentrat gewonnen wurden. Sie wurden nun an fast alle bekannten Seltene Erden-Abscheider der Welt verschickt. Die Empfänger bestätigten bereits unabhängig voneinander die hohe Qualität des REE-Produkts und etablieren das Wicheeda REE-Projekt von Defense Metals als wichtige, zukünftige nordamerikanische Quelle für Seltene Erden.

    CEO Craig Taylor kommentierte: "Defense Metals treibt das Wicheeda-Projekt weiter voran und etabliert es als eines der wenigen Seltene Erden-Projekte in der westlichen Welt, das über die wichtigsten Eigenschaften verfügt, die für ein rentables Seltene Erden-Projekt erforderlich sind.“ Mit einem herausragenden Standort, guter Logistik, nachgewiesener Bergbaukunde sowie Metallurgie, Minenlaufzeit und guten Vererzungsgraden. Mit dem betrieb einer Pilotanlage konnte Defense Metals bereits seine Fähigkeit, ein Seltene Erden-Produkt zu produzieren, nachweisen. Mit dem McLeod Lake Indian Band steht man in bester Beziehung um die sozialen Eckpunkte zu definieren. Das Management ist daher der festen Überzeugung, dass Wicheeda eine Schlüsselrolle beim Aufbau nordamerikanischer REE-Lieferketten spielen wird. Die Defense Metals-Aktie (DEFN) zeigt derzeit ein hohes Handelsvolumen zwischen 0,22 und 0,27 CAD und konnte sehr viel Aufmerksamkeit bei der diesjährigen Konferenz PDAC in Toronto auf sich ziehen.

    Super Micro Computer versus AMD – Lohnt der Einstieg noch?

    Mutige Anleger sitzen auf Traumgewinnen bei den Hightech-Spezialisten Super Micro Computer oder Advanced Micro Devices (AMD). In nur 12 Monaten haben diese Werte alle Indizes weltweit klar übertroffen. Aber kann die Rally in diesem Tempo weitergehen?

    Ein Blick auf die Fundamentaldaten lohnt. Bei AMD hat der Boom im Bereich „Künstliche Intelligenz“ zu einem Sprung in der Nachfrage nach Hochleistungschips geführt. Die AMD-Aktie hat mit 227 USD in der letzten Woche wiederum ein neues Allzeithoch erreichen können. Laut Analysten auf der Plattform Refinitiv Eikon soll der Umsatz im laufenden Jahr aber nur um etwa 10 % wachsen, erst in 2025 sollen es 20 % sein. Mit einer Marktkapitalisierung von 335 Mrd. USD werden mittlerweile 13 erwartete Umsätze bezahlt, der laufende Gewinn je Aktie in 2024e soll 3,70 USD erreichen und in 2025 auf bis 5,50 USD steigen können. Damit liegt das aktuelle KGV bei 55,5 und sinkt im nächsten Jahr auf 37. Scheint alles kein Problem, denn immer noch empfehlen 37 von 49 Analysten den Titel zum Kauf. Jedoch ist die durchschnittliche Kurserwartung von 193 USD bereits übertroffen. Vorsicht!

    Ähnlich phantastisch stellen sich die Zahlen bei Super Micro Computer dar. Bei einer Bewertung von 64 Mrd. USD wird der 2024er Umsatz zwar nur mit Faktor 4,5 gepreist, das laufende KGV liegt aber ebenso bei 51 bzw. 37 im nächsten Jahr. Die Erlöse sollen sich in 2024 immerhin auf 14,5 Mrd. USD verdoppeln. 11 von 15 Experten votieren mit Kauf, aber auch hier wurde die 12-Monats-Kurserwartung mit 872 USD bereits um 30 % übertroffen. Die Börse weiß es offensichtlich besser, als die Zahlen-Jongleure und schlägt jeden Tag ein paar Prozent auf den Kurs drauf. Da sich im Chart weder Widerstände noch Unterstützungen ausmachen lassen, sichern sie ihre Traumrenditen mit engen Stops (AMD 185 USD und Super Micro Computer 950 USD) lieber ab. Jede Party hört mal auf, wenn sich die Liquidität andere Favoriten sucht. Vermutlich kommen wir auf das Thema schon bald zurück.

    Klarer Gewinner der Hightech-Rally in 2024 ist die Aktie von Super Micro Computer mit über 340 % Zuwachs. Dicht gefolgt von Publikums-Aktie Nummer 1 Nvidia mit +88 %. Der breite NASDAQ100-Index schaffte immerhin +12 %. AMD und Defense Metals mit +60 % bzw. +30 % erscheinen da als kleines Licht, aber auch hier dürfte die Freude der Anleger groß sein. Quelle: Refinitiv Eikon 10.03.2024

    Bis jetzt läuft alles rund, werden die NASDAQ-Anleger resümieren. Wenig falsch machen konnte man im Bereich Krypto, Hightech und Künstliche Intelligenz. Dass mittlerweile nur noch 19 % der Aktien weltweit Zuwächse verbuchen können, stört offensichtlich niemanden. Denn die magere breite Performance trifft nur gestreute Portfolios, die auch die Nachzügler „mitschleppen“ müssen. Dafür senkt eine gute Streuung das Risiko erheblich. Nvidia, Super Micro Computer und AMD scheinen etwas überkauft, Defense Metals hingegen zieht immer mehr Interesse auf sich.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Die Weltwirtschaft befindet sich mitten in einem neuen Infrastruktur-Superzyklus, in dem die neue Quelle der Produktivität in der umfangreichen Nutzung von Digitalisierung und KI gesucht wird. Die physischen Grundlagen einer extensiven Nutzung von KI erzeugen bei Systemkomponenten für die Energie-Erzeugung und Speicherung für einen ungeahnten Nachfragesog. Strom, Netze, Kühlung und Rohstoffe – der Bedarf scheint unendlich. Dabei hatte man sich noch vor einigen Jahren mit Klimazielen beschäftigt. Mit dem explosionsartig wachsenden Bedarf von Rechenzentren geraten nicht nur Energiequellen wie Kernkraft in den Vordergrund, sondern auch kritische Metalle für Turbinen, Leitungen, Speicher- und Chipsysteme. Goldman Sachs erwartet, dass sich der Strombedarf von Rechenzentren bis zum Ende des Jahrzehnts mehr als verdoppelt – ein Szenario, das CO2-freie Grundlast zur strategischen Überlebensfrage macht. In der EU teils erfolgreich wegdiskutiert, rücken Atomkraftwerke als verlässliche Stromlieferanten unter Trump wieder ins Zentrum der Debatte und werden für Tech-Konzerne zum ernsthaften Partner. Ein tieferer Einstieg lohnt.

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    Mit extremen Volatilitäten in 2026 bleibt eine Sache klar: Gold dient als Depot-Stabilisator. Denn in einem Umfeld steigender Inflation, anziehender Zinsen und galoppierender Rohstoffpreise haben sich Edelmetalle bislang hervorragend geschlagen. Mit dem Iran-Konflikt mussten vor allem Reise- und Touristiktitel abgeben, denn sie litten unter sinkender Reiselust, kleinerer Haushaltsbudgets und letztlich unter den hohen Treibstoffpreisen. Wer aber über den Tellerrand hinausblickt, erkennt: Krisen sind eine temporäre Erscheinung, die angstgetriebenen Bewertungsabschläge somit mittelfristige Kaufanreize. Für risikobewusste Anleger ergeben sich in diesen Szenarien Investitionsmöglichkeiten, die man unter normalen Umständen nicht erwarten darf. So notiert die Deutsche Lufthansa rund 30 % unter ihrem Buchwert und TUI wird mit einem KGV von etwa 5 gehandelt. Alles irrational? In aktueller Sicht nicht, langfristig aber definitiv. Hier gilt wohl das Motto: Kaufen, wenn die Kanonen donnern!

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Trotz großer internationaler Fragezeichen erlebt der Technologiesektor wieder eine neue Dynamik. Denn während Anleger bei Tech-Titeln wie Infineon Technologies und Advanced Micro Devices erneut beherzt zugreifen, zeigt sich in anderen Bereichen vermehrt Zurückhaltung. Kein Wunder, denn die Zinsen steigen und machen Aktien-Investments per se teurer. Der Boom bei KI, Rechenzentren und Leistungselektronik ist dennoch ungebrochen, damit rücken gerade kritische Rohstoffe immer stärker in den Fokus der Strategen. Ob moderne Halbleiter, Hochleistungs-Prozessoren und Energiechips, sie alle benötigen eine stabile Versorgung mit strategischen Metallen wie Antimon, Kupfer oder Seltene Erden. Geopolitische Spannungen, gesperrte Handelsrouten und Exportrestriktionen schaffen zunehmend Engpässe, die die Nervosität unter den Produzenten erhöht. Davon profitieren können Explorations- und Rohstoffunternehmen wie Antimony Resources, welche sich auf Metalle mit hoher sicherheitspolitischer Bedeutung konzentrieren. Ein tieferer Blick lohnt sich!

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