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13.06.2024 | 06:10

Carbon Done Right, Amazon, BASF nach der EU-Wahl - welche Green Economy Deals lohnen sich wirklich?

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Bildquelle: pixabay.com

Der Europäische Green Deal ist eine umfassende Initiative der Europäischen Union zur Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels und zur Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft. Zu den zentralen Inhalten gehören die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um mindestens 55 % bis 2030, die Förderung sauberer Mobilität und Kreislaufwirtschaft sowie Erhalt der Biodiversität. Die grünen Parteien haben im Europäischen Parlament rund 20 Sitze verloren. Wie steht es generell um die Bemühungen für Nachhaltigkeit in puncto CO2-Emissionsreduktion? Carbon Done Right ist ein kanadisches Unternehmen, was durch Renaturierung und Wiederaufforstung eigene CO2-Emissionszertifikate handelt, um großen Playern wie Microsoft oder Tesla Tauschgeschäfte zu ermöglichen. Sie bieten eine Dashboard-Satellitenkontrolle der handelbaren Areale für alle Teilnehmer. Auch Amazon dringt in den Markt der Landwirtschaft. So nutzt die IT-Firma Axons in Südostasien AWS Technologie, um den dortigen Lebensmittelanbau zu verbessern. BASF als Mischkonzern und Chemieriese bekannt, forscht nun an einem Wirkstoff, der aus natürlichen Bakterien von Säugetieren gewonnen wird und in der Lage ist, CO2 arme Stoffe für die chemische Industrie herzustellen. Wo lohnt sich ein Investment?

Lesezeit: ca. 7 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: CARBON DONE RIGHT DEVELOPMENTS INC | CA14109M1023 , AMAZON.COM INC. DL-_01 | US0231351067 , BASF SE NA O.N. | DE000BASF111

Inhaltsverzeichnis:


    Transparenz im globalen CO2-Emissionshandel: Carbon Done Right unterstützt Handelspartner mit Satellitentechnologie und Blockchain

    Internationale Kohlenstoff-Märkte spielen eine Schlüsselrolle in der Reduktion von Treibhausgasemissionen. Die Anzahl der dafür geschaffenen Emissionshandelssysteme steigt weltweit. Der Wert des globalen Kohlenstoffmarktes hat im Jahr 2023 mit 881 Mrd. EUR einen Rekordhochstand erreicht. Neben dem EU-Emissionshandelssystem sind bereits nationale oder subnationale Systeme in Kanada, China, Japan, Neuseeland, Südkorea, der Schweiz und den USA in Betrieb oder befinden sich in der Entwicklung.

    Kleinbauern in Entwicklungsländern nehmen bisher noch nicht am Handel an den CO2-Zertifikatemärkten teil, obwohl ihre Länder zahlreiche Waldbestände aufweisen. Fehlende Interessenvertretung und Teilhabe an Entscheidungsprozessen führt dazu, dass Kleinbauern momentan nicht involviert sind und auch ihre Bedürfnisse außen vor bleiben. Doch gerade die Wiederaufforstung und der Erhalt tropischer Vegetationen kann die dort grassierende Armut verringern, wenn Einnahmen fair geteilt werden. Das Unternehmen Carbon Done Right verfolgt genau diese Mission.

    Laut BloombergNEF Research hat der Markt des CO2-Zertifikatehandels enormes Wachstumspotenzial. Denn wenn eine robuste, universelle Definition von ‚hoher Qualität‘ festgelegt wird, prognostizieren BloombergNEF-Researcher Preise von 20 USD/t gegen Ende des Jahrzehnts. Die Nachfrage kann bis dahin auf 30 Mrd. USD pro Jahr steigen. Die rasant zunehmende Digitalisierung und der immer größer werdende Bedarf an CO2-reduzierenden Maßnahmen der Global Player steht auf der Nachfrage-Seite. Mit seiner innovativen Technologie kann Carbon Done Right 65–85 % der möglichen Zertifikate auf der Angebotsseite erschließen, die produziert werden können.

    Carbon Done Right steht für lückenlose Rückverfolgung durch Satellitentechnologie und will Regenwälder auf ungenutztem Farmland wachsen lassen, Ökosysteme mit einheimischen Bäumen renaturieren bzw. Ökosysteme schützen. Das Unternehmen vernetzt dazu Kleinbauern mit modernster Technologie und schult sie in deren Anwendung. Durch die Nutzung der hauseigenen digitalen Plattform stellen die Kanadier sicher, dass der Wert, der aus dem Verkauf von Kohlenstoffgutschriften entsteht, fair mit den Landbesitzerfamilien geteilt werden kann. Das Unternehmen kann zudem gewährleisten, dass die teilnehmenden Bauern schnell bezahlt werden, indem sie automatisierte Zahlungstools und Blockchain-Software verwenden, die die Gutschriften auf ihrer eigenen Handelsplattform zu einem Premiumpreis handeln. So haben sowohl die Bauern, die Käufer als auch Carbon Done Right Kontrolle über die Geldströme und halten alle Beteiligten motiviert.

    Die von Carbon Done Right entwickelte Technologie namens CQS™ (Carbon Quantification System) erstellt diese Klimagutschriften. Die Software unterstützt bei der Analyse, wie sich der Waldbestand verändert und wie viel Kohlenstoff die dortigen Bäume speichern. Dank modernster Satellitentechnik aus Kopenhagen (Dänemark) können die Waldbestände sogar aus dem Weltall überwacht werden. Käufer können dann per LCE-Verkaufsdashboard den Weg der Bäume zurückverfolgen. So erhöht Carbon Done Right das Vertrauen in die entsprechenden Zertifikate. Wer in den wachsenden und nachhaltigen Zukunftsmarkt investieren will, ist mit dem Geschäftsmodell von Carbon Done Right auf der sicheren Seite.

    Amazon Web Services digitalisiert Kleinbauern in Südostasien

    Die globale Bevölkerung wird bis 2050 voraussichtlich fast 10 Mrd. Menschen erreichen, doch die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe und Bauern nimmt aufgrund der Überalterung der Betreiber zusehends ab. Das südostasiatische IT-Landwirtschaftsunternehmen AXONS entwickelt deshalb eine technische Lösung, basierend auf Amazons AWS Cloud Technologie, um den steigenden Bedarf an Nahrungsmitteln zu decken.

    Axons hat mit AWS Technologie eine digitale Plattform namens „FarmPro“ erschaffen, um Kleinbauern bei der Nahrungsmittelproduktion und -distribution zu unterstützen. Alle Produktionsprozesse der teilnehmenden Bauern können zurückverfolgt werden, um gesunde Lebensmittel für alle Abnehmer auf den Tisch zu bringen. AWS engagiert sich hierbei langfristig für Landwirte und lokale Gemeinschaften in Thailand.

    Die auf AWS-Technologie basierende Applikation hilft durch Kontroll- und Kommunikationsdienste den Kleinbauern, ihre Ernten und Logistik zu optimieren, höhere Einnahmen mit transparenter Marktpreisgestaltung zu erzielen und Betriebskosten um über 20 % zu senken. Durch die Nutzung der skalierbaren Infrastruktur von AWS bietet die mobile App Landwirten wertvolle Anbau-Einblicke, um Profitabilität durch umsetzbare Daten zu fördern. Daten wie Anzahl der Pflanzen, Bewässerung, beteiligte Helfer. Was hier bei unzähligen Bauern im Kleinen getestet wird, legt das Fundament für die großen Player der Branche.

    FarmPro wurde im AWS Builder Studio ins Leben gerufen. In Zukunft plant Axons, weitere innovative Technologien von AWS zu nutzen, um z. B. die Vorhersage von Wetterbedingungen zu verbessern und Ernte-Probleme besser im Voraus zu erkennen.

    BASF und Universitäten forschen an CO2-neutraler Produktion auf tierischer Basis

    Die BASF AG konzentriert sich auf heimische Kühe, um ein wertvolles Zwischenprodukt für die chemische Produktion zu gewinnen. Das Milchvieh-Bakterium, das 2008 aus dem Pansen einer Holstein-Kuh isoliert wurde, soll von Forschern genetisch modifiziert werden, um während der Fermentation große Mengen an biobasierter Bernsteinsäure (Fumarat) zu produzieren. Bernsteinsäure ist in der Natur weit verbreitet und ein Zwischenprodukt in vielen Stoffwechselprozessen bei Menschen, Tieren und Pflanzen. In der chemischen Industrie wurde sie bisher hauptsächlich aus fossilen Rohstoffen wie Erdöl hergestellt.

    Das FUMBIO-Forschungsprojekt wird den CO2-Fußabdruck von mit biotechnologischen Methoden hergestelltem Fumarat messen und mit der petrochemischen Produktion vergleichen. Die Kooperationspartner erwarten, dass der CO2-Fußabdruck deutlich geringer sein wird – oder sogar negativ, dank der Verwendung von CO2 als Rohstoff.**

    Das Forschungsprojekt konzentriert sich auf die nachfolgende Verfeinerung von Fumarat durch Enzyme – auch als Biokatalyse bekannt – zu biologisch abbaubaren Industrieprodukten. Der Konzern kooperiert mit drei deutschen Universitäten, (Saarland, Marburg und Kaiserslautern-Landau) in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Titel FUMBIO (FUMarsäure BIObasiert).

    All das dient dazu, die Recyclingpraktiken in der Polymerindustrie weiter zu verbessern, um die Umwelt zu schützen und Herstellungskosten zu senken. Hersteller verwenden seit einigen Jahren fortgeschrittene Verfahren, um gebrauchte Polymerwaren wiederzuverwenden. Dadurch kann die Menge an Deponiemüll reduziert werden und eine nachhaltige Umwelt gefördert werden.

    Mit diesem Zwischenprodukt kann die BASF eine Vielzahl von Produkten mit einem geringen CO2-Fußabdruck herstellen, darunter Zusatzstoffe für Lebensmittel und Tierfutter, Ausgangsstoffe für Medikamente oder Bausteine für Polymere und Waschmittel. „Kohlendioxid ist ein wichtiger Rohstoff für uns in der chemischen Industrie. Sogenannte weiße Biotechnologie ist ein wichtiges Werkzeug, das es uns ermöglicht, unseren Kunden eine breitere Palette biobasierter Produkte mit geringem CO2-Fußabdruck anzubieten“, erklärt Barbara Navé, Leiterin des FUMBIO-Projekts und verantwortlich für die Bewertung und Koordination neuer weiße Biotechnologieprojekte bei BASF. „Wenn wir CO2 aus industriellen Abgasen recyceln, hilft uns das, den Ausstoß dieses Treibhausgases zu reduzieren und unsere Klimaziele bis 2050 zu erreichen.“, erläutert Navé.

    Biotechnologische Prozesse wie die Fermentation, bei der Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze CO2 als Baustein für Stoffwechselprodukte verwenden, werden in Zukunft für die chemische Industrie immer wichtiger werden. Das FUMBIO-Projekt erhält finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Insgesamt stellt das Ministerium den Projektpartnern rund 2,6 Mio. EUR zur Verfügung.


    Die Green Economy ist auf dem Vormarsch. Carbon Done Right integriert Kleinbauern in Entwicklungsländern in den Kohlenstoffmarkt, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und ermöglicht Großkonzernen wie Microsoft, Meta und Alphabet eine lückenlose Rückverfolgung der gehandelten CO2-Zertifikate dank modernster Satellitentechnik. Ebenfalls auf Kleinbauern konzentriert sich Amazon mit seiner Business Unit AWS in Südostasien. Die Firma Axons hat eine spezielle App entwickelt, um Kleinbauern in ihrer Produktivität zu unterstützen. Die hohe Anzahl der dortigen Landwirte lässt vermuten, dass das Projekt als Grundstein für weitere Prozesse dient, die auf global agierende Agrar-Unternehmen übertragen werden können. Wie im Kleinen, so im Großen. BASF forscht an einer biotechnologischen Lösung für CO2-neutrale Produktion, die in Zukunft den Abfallanteil in der chemischen Produktion reduzieren kann. Das Forschungsprojekt wird von der deutschen Bundesregierung mit 2,6 Mio. EUR finanziert. In Anbetracht der Tatsache, dass BASF breit aufgestellt ist, scheint die Aktie momentan vom Kurswert her leicht unterbewertet. Analysten schätzen bei der Amazon Aktie ebenfalls, dass der Kurs weiter anziehen wird und setzen ihr Rating auf „Strong buy“. Carbon Done Right ist ein vielversprechendes Unternehmen, bei dem im gesamten Prozessablauf die Green Economy sichtbar wird. Transparent für alle Teilnehmer. Wer Green Economy lebt und guten Gewissens investieren möchte, ist bei Carbon Done Right genau richtig.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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