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04.07.2025 | 04:50

Almonty zündet den Turbo: Mit Wolfram und Weitsicht in neue Höhen

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Bildquelle: pixabay.com

Almonty Industries (TSX:AII) (WKN: A1JSSD; ISIN: CA0203981034) rückt in 2025 in den Fokus strategischer Rohstoffsicherung und das mit gutem Grund. Denn trotz Kursvervierfachung und Werten von über 1,2 Mrd. CAD ist die Story wohl nach lange nicht ausgelaufen. Allen voran verstörend sind die internationalen Spannungen zwischen den Machtblöcken USA, Europa und China. Diese drohen sich noch zu verstärken. Momentan gönnt der eine dem anderen nicht die Butter auf dem Brot, was sich auf den letzten Gipfelgesprächen deutlich gezeigt hat. Zölle, Inflation, hohe Verschuldung und eine fatale Beschaffungslage auf den Rohstoffmärkten verstärken die politischen Verwerfungen zwischen Ost und West noch weiter. Im Zentrum des Sturms stehen die Rohstoffproduzenten und die industriellen Abnehmer, die auf stabile Lieferketten angewiesen sind. Ein Update zu unserem Top-Favoriten Almonty Industries.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

Inhaltsverzeichnis:


    Vom Nischenplayer zum Schlüsselakteur: Almontys globale Mission

    Almonty Industries gehört zu den dynamischsten Aufsteigern des Jahres und steht vor einem möglichen Paradigmenwechsel. Was sich derzeit in Südkorea mit der Wiederinbetriebnahme der Sangdong-Mine entfaltet, ist nicht weniger als die Etablierung des größten Wolfram-Produzenten außerhalb Chinas, zu einem Zeitpunkt, an dem geopolitische Spannungen den Markt für kritische Metalle dramatisch verschärfen. Westliche Regierungen reagieren mit strategischer Vorratspolitik und setzen dabei verstärkt auf Anbieter wie Almonty. Die Nachfrage nach nicht-chinesischen Lieferketten trifft hier auf ein hochentwickeltes, fast betriebsbereites Projekt mit enormer Hebelwirkung. Dass sich bereits US-Verteidigungsunternehmen langfristige Abnahmeverträge sichern, ist Ausdruck eines tiefen Vertrauens in das Geschäftsmodell und ein Vorgriff auf kommende Ertragssprünge. Almonty ist damit weit mehr als ein reiner Minenbetreiber, das Unternehmen ist im Begriff, zu einem geopolitischen Schlüsselakteur in der Versorgung mit kritischen Rohstoffen zu werden. Der Markt beginnt das Potenzial zu erkennen, im Wertevergleich zu anderen notierten kritischen Rohstoff-Unternehmen fehlt aber noch ein gewaltiges Stück.

    Zum Nasdaq-Listing eine kleine technische Umstellung

    Gestern kündigte das Unternehmen eine technische Veränderung der Aktienzahl an. Es handelt sich um eine Zusammenlegung im Verhältnis 1 zu 1,5. Denn: Um an der Nasdaq gelistet zu werden, verlangen Markt-Regularien Mindestpreise je Aktie, in der Regel oberhalb von 3 USD. Obwohl Almontys Aktienkurs diese Schwelle bereits überschritten hat, schafft das Unternehmen durch die Konsolidierung zusätzliche Sicherheit für das bevorstehende Listing. Wichtig für Anleger: Die Konsolidierung der Aktie findet bereits am Montag statt. Wer also Wertvergleiche anstellen möchte, notiert sich am besten den Positionswert nach dem Freitags-Börsenschluss. Leerverkäufer dürften zu diesem Zeitpunkt keine Freude haben, denn Depotbanken neigen vor solchen Terminen dazu, Positionen zu schließen. Sollten Abwicklungsprozesse wie die Umstellung der Depotbestände verzögert verlaufen, wäre es möglich, dass einige Leerverkäufer kurzfristig in Zugzwang geraten. Aber was Shorties Perlen auf die Stirn treibt, sind Sonderrenditen für Langfristanleger!

    Es gleicht einem Adelstitel

    Die Vorbereitung auf den Eintritt in den renommierten US-Handel unterstreicht den Anspruch, künftig verstärkt internationale Investoren anzusprechen. Denn ein Listing an der Nasdaq eröffnet nicht nur Zugang zu kapitalstarken Fonds und institutionellen Anlegern, sondern erhöht auch die Chance auf weitere Indexaufnahmen sowie die erhöhte Sichtbarkeit am Weltmarkt. Für Unternehmen wie Almonty ist dies gleichbedeutend mit einem Qualitätssiegel, denn nur wer umfassende Transparenz-, Finanz- und Governance-Anforderungen erfüllt, schafft es an den bekanntesten Aktienort der Welt. Langfristig könnten sich daraus erhebliche Vorteile bei Kapitalbeschaffung und Bewertung ergeben. Kurzfristig führt es zu einer deutlichen Erhöhung der Liquidität. Wir dürfen gespannt sein!

    Stockhouse besucht die Panasqueira-Mine in Portugal

    In den letzten Tagen erfolgte eine Besichtigung der Betriebsstandorts Panasqueira in Portugal. Die zu 100 % im Unternehmensbesitz befindliche Mine liegt in der Nähe von Covilhã in der Region Castelo Branco und zählt zu den ältesten durchgehend betriebenen Wolframminen der Welt. Seit ihrer Inbetriebnahme im Jahr 1896 hat sie sich zu einer der zuverlässigsten Quellen für hochreines Wolframkonzentrat entwickelt. Heute verarbeitet die Mine jährlich rund 700.000 bis 800.000 Tonnen Erz und produziert daraus monatlich etwa 100 bis 120 Tonnen Konzentrat. Ein aktueller Fokus liegt auf der Erschließung einer neuen Abbauebene (Level 4), die sowohl die Produktionsmenge erhöhen als auch die betriebliche Effizienz verbessern soll.

    Hier geht es zum interessanten Video-Beitrag: https://www.youtube.com/watch?v=XCpnqmg-sQA

    Die Kursentwicklung setzt sich dynamisch fort. Prozyklische Unterstützung durch steigende Umsätze und aufwärtsgerichtetes Momentum. Die Reise sollte weiter gehen! Quelle: LSEG vom 03.07.2025

    Die Almonty-Story läuft mehr als beeindruckend. Weltweit gibt es wohl nur wenige Aktien, bei denen das Geschäftsmodell wie ein Zwilling zur weltpolitischen Lage passt. Knappheit, globale Spannungen und Angst vor einem neuen Zusammenbruch der Lieferketten: Ein Potpourri mit ordentlich Treibstoff!


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 13.04.2026 | 04:30

    Almonty treibt den Wolframmarkt: Zwischen Knappheit, Preissprung und Neubewertung

    • Defense-Sektor
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    • Molybdän

    Die großen Aktienindizes befinden sich derzeit in einer Phase erhöhter Nervosität: Nach der starken Rally der vergangenen 24 Monate haben sowohl der S&P 500 als auch der DAX 40 zuletzt zwischen 5 und 10 % korrigiert. Belastend wirken vor allem immer höhere Zinsen und wenig Aussicht auf Frieden in einer der vielen Brandherde weltweit. Rohstoffe zeigen ein anderes Bild: Industriemetalle und kritische Materialien bleiben gefragt, allen voran Wolfram, dessen Preis sich innerhalb von rund 24 Monaten ungefähr verzehnfacht hat. Davon profitiert insbesondere der Produzent Almonty Industries, der mit dem Produktionsstart in Sangdong nun in eine neue operative Phase eintritt und mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 4,2 Mrd. EUR auf die Kaufliste institutioneller Investoren rücken konnte. Die jüngste Konsolidierung scheint beendet, auf was sollten Anleger jetzt achten?

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    Kommentar von André Will-Laudien vom 13.04.2026 | 04:15

    Doppelt profitieren: 100 % Rebound bei Rüstungsaktien und kritischen Metallen – Rheinmetall, Antimony Resources, CSG und Mutares im Fokus!

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    Erstellt und veröffentlicht im Auftrag von Antimony Resources Corp.

    Die Börse gibt und nimmt. Während Investoren sich in der letzten Woche über eine riesige 5 %-Aufwertung freuen konnten, dreht es in dieser Woche schon wieder in die andere Richtung. Der Grund: Die erhofften Friedengespräche in Pakistan zwischen USA, Israel und dem Iran sind gescheitert. Da dies für die Konjunktur und die eh schon angespannten Energie- und Metallmärkte keine positiven Impulse liefert, dürfte es in einigen Sektoren noch einmal sehr volatil werden. Wir beschäftigen uns mit Chancen im Bereich kritischer Metalle und beleuchten einige Titel, die nach jüngsten Korrekturen wieder attraktive Parameter zeigen.

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    Kommentar von Carsten Mainitz vom 08.04.2026 | 05:10

    Power Metallic Mines: Weltklasse-Asset zum Schnäppchenpreis, die Neubewertung läuft an!

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    Der Iran-Konflikt beherrscht momentan die Börsen. Wie geht es weiter und wie hart trifft der Energieschock die Weltwirtschaft? Was bleibt, ist die Gewissheit wie fragil Rohstoffversorgung und Lieferketten sind. Westliche Regierungen forcieren das Ziel kritische Lieferketten zu regionalisieren und somit die Abhängigkeit gegenüber politisch unsicheren Regionen zu senken. Kupfer und Platingruppenmetalle stehen in der industriepolitischen Agenda weit oben, da sie eine bedeutende Rolle für Elektrifizierung, Wasserstoffwirtschaft, Digitalisierung und Hightech spielen. Genau hier kommt Power Metallic Mines ins Spiel. Die Kanadier verfügen über ein großes, qualitativ erstklassiges polymetallisches Projekt in Kanada mit dem Potenzial zu einer wichtigen und langfristigen Versorgungsquelle westlicher Industrien zu werden. Analysten trauen der Aktie in den nächsten 12 Monaten nahezu 200 % zu!

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