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10.05.2024 | 05:05

Desert Gold, Fresenius, SMA Solar: Aufstrebende Branchenführer in Gold, Medizin und erneuerbaren Energien - Investitionschancen im Fokus

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  • Bergbau
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Bildquelle: pixabay.com

Die Wachstumsbranchen in diesem Jahr sind Medizin, erneuerbare Energien und aufgrund der zahlreichen geopolitischen Spannungen auch Gold. Bereits um 18 % ist der Preis für das Edelmetall seit Januar geklettert. Neben der Inflationsschutzfunktion als Absicherung des Portfolios wird Gold auch in der Schmuckherstellung, in der Elektronikindustrie und in der Medizin verwendet. Ein Anstieg der globalen Nachfrage nach Gold in diesen Sektoren kann die Rentabilität von Goldförderunternehmen steigern und Investoren attraktive Renditen bieten. Desert Gold Ventures ist ein aufstrebendes Explorer-Unternehmen, mit Goldvorkommen im Westen Afrikas. Das Gebiet birgt zahlreiche lukrative Besonderheiten. Im Medizinsektor verkündet Fresenius den Abschluss seiner Restrukturierungsmaßnahmen durch einen harten und logischen Schritt, hin zu mehr Wachstum. Wer wie SMA Solar in Deutschland auf Solarproduktion setzt, muss auch die Konsequenzen einpreisen. Wo schlummern Investmentchance mit vorhersehbarem Risiko?

Lesezeit: ca. 6 Min. | Autor: Juliane Zielonka
ISIN: DESERT GOLD VENTURES | CA25039N4084 , SMA SOLAR TECHNOL.AG | DE000A0DJ6J9 , FRESENIUS SE+CO.KGAA O.N. | DE0005785604 , FRESEN.MED.CARE KGAA O.N. | DE0005785802

Inhaltsverzeichnis:


    Desert Gold Ventures - mit Doppel-Strategie auf Wachstumskurs in West-Mali

    Desert Gold Ventures ein Unternehmen für die Exploration und Entwicklung von Goldmineralien und hat seinen Standort in der afrikanischen Senegal-Mali-Scherzone im Westen von Mali. Die Region ist bekannt für das Zuhause mehrerer erstklassiger Goldminen, darunter auch Barrick Gold. Darüber hinaus ist Mali das Land mit der drittgrößten Goldproduktion in Afrika, das eine Fülle an bedeutenden Goldlagerstätten innehat, die mehrere Millionen Unzen umfassen.

    Seit 2011 ist Desert Gold aktiv in Mali tätig. Das Flaggschiffprojekt des Unternehmens ist das Senegal-Mali-Scherzonenprojekt, das einen zentralen Grundbesitz von über 440 km² umfasst. Mit kombinierten Ressourcen von über 1,1 Mio. Unzen Gold und mehr als 25 Goldzonen auf dem Grundstück, mit der lukrativen Besonderheit, dass diese geologisch gesehen noch offen sind, wird Desert Gold Ventures seine Ressourcenbasis weiter ausbauen.

    Das Unternehmen verfolgt eine Doppel-Strategie, die sowohl die Exploration als auch den Bergbau umfasst. Während es bei der Exploration darum geht, eine solide Basis für potenzielle erstklassige Minen aufzubauen, prüft das Unternehmen gleichzeitig die Durchführbarkeit des Bergbaus von oxidischem Gold mittels der Haufenlaugungsmethode. Beim "heap leaching"-Verfahren (Halden- oder Haufenlaugung) wird zerstoßenes Erz auf undurchlässige Plastikfolien oder mit Ton beschichtete Planen geschichtet. Anschließend wird es mit einer Laugungslösung, die unter anderem Ammoniumsulfat oder Oxalsäure enthält, übergossen, um die Metalloxide zu extrahieren. Diese Doppel-Strategie könnte das Unternehmen zu einem bedeutenden Mitspieler in der Goldproduktion machen, insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Bergbauaktivitäten in der Region.

    Mit Investoren aus den USA, weiterer exklusiver Shareholder und angesichts der anhaltenden Aktivität und des Wachstumspotenzials im Goldsektor in Mali bleibt das Unternehmen gut positioniert, um von diesem boomenden Markt zu profitieren und seine Expansionspläne weiter voranzutreiben. Weitere Informationen finden Investoren in diesem Video vom 11. Internationalen Investment Forum vom 17. April 2024:

    Fresenius schließt Restrukturierung mit Ausstieg aus VAMED ab und erhöht Prognose

    Fresenius hat diese Woche seine Restrukturierungsmaßnahmen abgeschlossen, mit einem "strukturierten Ausstieg" aus seiner defizitären Serviceeinheit VAMED. VAMED ist ein Anbieter für Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen. Das Geschäftsmodell von VAMED umfasst Projektentwicklung, Planung und schlüsselfertigen Bau, Wartung, technische, kaufmännische und infrastrukturelle Dienstleistungen bis hin zum Gesamtanlagenmanagement von Gesundheitseinrichtungen. Soviel und so defizitär, dass VAMED nach wie vor damit beschäftigt ist, sich intern neu auszurichten.

    Fresenius hingegen hat die erwarteten Ergebnisse aus Q1/24 übertroffen und fährt mit dem Verkauf von VAMED Österreich an die Baukonzerne Porr und Strabag rund 90 Mio. EUR ein. Die Krankenhausdienste bleiben jedoch bei Fresenius. Ein Zeichen, dass das Management Team sich wieder auf seine Kernkompetenzen rund um die medizinische Versorgung entlang der Patient Journey fokussiert, statt im Real Estate zu wildern. VAMED machte 2023 rund 10 % des Umsatzes von Fresenius aus und verbuchte einen operativen Verlust von 16 Mio. EUR. Internationale VAMED Projekte werden sukzessive bis Ende 2026 verkleinert. „Mit dem Ausstieg aus Vamed wurde unsere strategische Portfolio-Umstrukturierung wie geplant abgeschlossen“, sagt Fresenius CEO Michael Sen, der seit Oktober 2022 den Konzern mit harter Hand zum Sparen und zur Schuldenreduktion führt.

    Die Aktien der in Hessen ansässigen Fresenius stiegen um 3,2 %, ihren höchsten Stand seit Anfang Januar. Das Unternehmen gibt weiterhin bekannt, dass es nach einem starken ersten Quartal und aufgrund verbesserter Geschäftsaussichten für den Hersteller von generischen Krankenhausmedikamenten, Fresenius Kabi, seine Jahresprognose erhöht habe. Der Markt der Generika nimmt im Zuge der auslaufenden Patente für pharmazeutische Produkte rapide zu. Das Fresenius Management geht nun davon aus, dass der organische Gruppenumsatz in diesem Jahr um 4 % bis 7 % wächst, gegenüber den zuvor erwarteten 3 % bis 6 %. Auch die Erwartungen an die EBIT-Marge werden erhöht, von bisher 15 % auf 16 %.

    Im ersten Quartal beliefen sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 633 Mio. EUR, was über den Analystenerwartungen von 606 Mio. EUR liegt, wie ein Analystenkonsens von Vara Research zeigt. Zusätzlich zu den erfreulichen Ergebnissen übertraf ebenfalls diese Woche auch Fresenius Medical Care die Prognosen für das operative Ergebnis im ersten Quartal - aufgrund höherer Preise und Kostensenkungen.

    SMA Solar: Gewinn von SMA Solar halbiert sich nahezu in im ersten Quartal, Management spricht von Übergangsjahr

    Des einen Freud, des anderen Leid. Gestiegene Kosten am Produktionsstandort und zögern bei B2C-Kunden verdeutlicht SMA Solar in den aktuellen Zahlen. So meldet das Unternehmen aus dem hessischen Niestetal einen Umsatz von knapp 362 Mio. EUR im ersten Quartal, der nahezu dem Vorjahresniveau entspricht. Trotz eines deutlichen Anstiegs im Geschäft mit industriellen Großprojekten konnte die schwache Nachfrage nach privaten und gewerblichen Solaranlagen nicht kompensiert werden. Der Aktienkurs fiel zuletzt um 8 % auf 46,02 EUR. Das Minus seit Jahresbeginn beläuft sich nun auf fast ein Viertel.

    Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um fast 17 % auf knapp 50 Mio. EUR, hauptsächlich aufgrund gestiegener Kosten und weniger profitabler Aufträge. Darin enthalten ist ein Einmalertrag von knapp 20 Mio. EUR aus dem Verkauf der SMA-Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Elexon. Unter dem Strich halbierte sich der Gewinn nahezu auf 28,5 Mio. EUR.

    Der Auftragseingang sank im Vergleich zum Jahresbeginn von 1,7 auf knapp 1,5 Mrd. EUR, hauptsächlich aufgrund des rückläufigen Produktgeschäfts. Etwa drei Viertel der Aufträge entfielen auf Produkte, der Rest auf den Service. Der Verkauf im Bereich Großanlagen wird weiterhin stark wachsen, begründet durch den bestehenden hohen Auftragsbestand und die anhaltend hohe Nachfrage.

    Aufgrund hoher Lagerbestände bei Kunden erwartet SMA Solar, dass die Auftragsannahme und der Umsatzanstieg im Home- und C&I-Segment im zweiten Halbjahr 2024 erfolgen. Vor diesem Hintergrund und angesichts einer normalisierten Angebots- und Auftragssituation deutet das Management das Jahr 2024 als ein Übergangsjahr. Für die gesamte Unternehmensgruppe erwartet das Management weiterhin ein anhaltendes Umsatzwachstum und eine zweistellige EBITDA-Marge im Jahr 2024.

    Analyst Constantin Hesse von Jefferies weist jedoch darauf hin, dass der Auftragseingang im Vergleich zum Schlussquartal des Vorjahres ebenfalls zurückgegangen sei. Dies sei sowohl auf das saisonal schwächere Geschäft mit Großkunden als auch auf weitere stornierte Bestellungen von privaten und gewerblichen Kunden zurückzuführen, was die Rentabilität belastet. Insgesamt lagen die Ergebnisse deutlich unter den Markterwartungen.


    Investitionsmöglichkeiten mit vorhersehbarem Risiko finden sich in Branchen mit nachhaltigem Wachstumspotenzial wie Medizin, erneuerbare Energien und Gold. Desert Gold Ventures, ein aufstrebendes Explorer-Unternehmen mit Goldvorkommen im Westen Afrikas, bietet eine vielversprechende Gelegenheit. Die Region ist bekannt für erstklassige Goldminen, was Potenzial für profitables Wachstum bietet. Desert Gold fährt eine Doppelstrategie, die sowohl die Exploration der Goldvorkommen als auch die Förderung durch den Bergbau umfasst. Fresenius hat seine Restrukturierungsmaßnahmen erfolgreich abgeschlossen und zieht sich aus dem defizitären Geschäft von VAMED zurück. Das Unternehmen konzentriert sich nun verstärkt auf seine Kernkompetenzen im medizinischen Bereich und fährt nach wie vor einen harten Sparkurs, was eine stabilere Grundlage für zukünftiges Wachstum schafft. Die jüngsten positiven Ergebnisse von Fresenius und die erhöhte Jahresprognose deuten darauf hin. SMA Solar verzeichnete einen Gewinnrückgang aufgrund gestiegener Kosten und einer schwachen Nachfrage nach Solaranlagen. Das Management sieht 2024 als Übergangsjahr an und hofft auf eine Normalisierung der Marktbedingungen im zweiten Halbjahr. Trotz dieser Herausforderungen ist das langfristige Potenzial von SMA Solar im Bereich der Großanlagen erkennbar. Am sichersten und ebenso als Inflationsausgleich scheint das Edelmetall.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Juliane Zielonka

    Die gebürtige Bielefelderin studierte Germanistik, Anglistik und Psychologie. Das aufkommende Internet in den frühen 90ern führte sie von der Uni zu Ausbildungen in Grafik-Design und Marketingkommunikation. Nach Jahren der Agenturarbeit im Corporate Branding wechselte sie ins Publishing und lernte ihr redaktionelles Handwerk bei der Hubert Burda Media.

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