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16.06.2025 | 05:10

Novo Nordisk, dynaCERT, Verbio – Keine Panik!

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Bildquelle: pixabay.com

Nein, diese Woche stand nicht Donald Trump im Mittelpunkt, obwohl der US-Präsident anlässlich seines 79. Wiegenfestes zu einer Parade lud. Vielmehr prägte die kriegerische Eskalation zwischen dem Iran und Israel die letzten Tage der Börsenwoche. Bislang zeigen sich Investoren noch relativ unbeeindruckt vom aufflammenden Konflikt. Bei Energiewerten, vor allem bei Ölproduzenten, ging es dagegen steil bergauf, was ein Ende der Korrektur der vergangenen Monate bedeuten könnte.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: DYNACERT INC. | CA26780A1084 , NOVO-NORDISK B ADR/1DK 10 | US6701002056 , VERBIO VER.BIOENERGIE ON | DE000A0JL9W6 , NOVO NORDISK A/S | DK0062498333

Inhaltsverzeichnis:


    Novo Nordisk – Weiter aufwärts

    Waren die Dänen im vergangenen Börsenjahr noch der gefeierte Börsenstar, verflog die Euphorie in den letzten Monaten drastisch. So fiel die Novo-Aktie zwischen Juni 2024 und April 2025 um satte 62 % auf ein Zwischentief bei 57 USD. Seitdem setzte der Kurs zu einem Rebound an, der aktuell in eine Notierung von 79,83 USD mündete. Bei rund 83 USD verläuft der 200er EMA, zudem verläuft in diesem Bereich der seit dem Allzeithoch ausgebildete Abwärtstrend. Ein nachhaltiger Bruch könnte den Anteilsschein dann bis zum horizontalen Widerstand bei 112,52 USD führen.

    Novo Nordisk konnte in jüngster Vergangenheit mit zwei signifikanten Meldungen glänzen. Zum einen kündigte Novo Nordisk an, sein experimentelles Medikament Amycretin zur Gewichtsreduktion nach Rücksprache mit den Aufsichtsbehörden in die späte Entwicklungsphase zu bringen.

    Zum anderen hatte Nvidias CEO Jensen Huang Anfang der Woche in Paris angekündigt, dass Novo und der US-amerikanische Tech-Gigant kooperieren werden. Die Partnerschaft steht im Zusammenhang mit der Vereinbarung zwischen Novo Nordisk und dem Danish Center for AI Innovation (DCAI) zur Nutzung von "Gefion", dem nationalen KI-Supercomputer Dänemarks. Das gab der KI-Spezialist am Mittwoch im Rahmen der VivaTech-Konferenz in Paris bekannt.

    Im Fokus der Zusammenarbeit steht die Entwicklung maßgeschneiderter KI-Modelle und KI-Agenten, die Novo Nordisk sowohl in der frühen Wirkstoffforschung als auch in der klinischen Entwicklung unterstützen sollen. Darüber hinaus ist geplant, fortschrittliche Simulationen sowie physikbasierte KI-Technologien einzusetzen.

    dynaCERT – Expansion im Visier

    Der Aktienkurs des Wasserstoffspezialisten befindet sich seit Monaten in einer Seitwärtsrange im Bereich von 0,15 CAD. Doch hinter den Kulissen bewegt sich einiges, was in naher Zukunft zu stärkeren Bewegungen führen dürfte. Das mit 71,32 Mio. CAD bewertete Unternehmen notiert seit Juni am OTCQB Venture Market in den USA, was zu einer baldigen Steigerung der Liquidität in der Aktie führen dürfte.
    Aus fundamentaler Sicht stehen die Zeichen weiterhin auf Expansion. Mit der über Jahre entwickelten, patentierten Produktlinie HydraGEN™ hat sich dynaCERT ein wirkungsvolles Werkzeug zur Effizienzsteigerung bei Verbrennungsmotoren aufgebaut. HydraGEN™ ermöglicht je nach Einsatzgebiet Einsparungen beim Kraftstoffverbrauch zwischen 5 % bis 19 %, was für die Käufer einen klaren Vorteil in Zeiten hoher Energiepreise und wachsender Anforderungen an Nachhaltigkeit mit sich bringt. Zudem ermöglicht es dynaCERT, über die Analysesoftware HydraLytica™, die Einsparungen von Emissionen von beispielsweise CO2 und Stickoxiden zu dokumentieren, wodurch handelbare Emissionsgutschriften erzeugt werden können.

    Im Anschluss an die erfolgreich verlaufene Messe „Bauma2025“ wurde eine Vorproduktion von 1.000 Geräten gestartet, um die erwartete Nachfrage von Transportgesellschaften, Logistiker und Baumaschinenbetreiber decken zu können. Bei steigenden Energiepreisen, Experten rechnen bei Öl trotz der aktuellen Korrektur mit Kursen von weit über 100 USD, dürfte HydraGEN™ einen stärkeren Run erleben. Denn mit der Investition von 6.000 USD pro Gerät liegt die Amortisation teilweise bei unter einem Jahr.

    Verbio – Trump macht Hoffnung

    Stark gegen den Trend entwickelte sich der Biokraftstoffproduzenten Verbio in der abgelaufenen Handelswoche. Mit einem Plus von rund 13 % auf 10,91 EUR rangiert der SDAX-Wert auf den Topplisten ganz oben. Bei einem Bruch des horizontalen Widerstandes bei 11,35 EUR dürfte die Verbio-Aktie einen erneuten Angriff auf das bisherige Jahreshoch bei 13,03 EUR anvisieren.

    Nach dem Verkünden der Quartalszahlen wiederholte das Analysehaus Jefferies ihr Rating mit Hold und einem Kursziel von 10,50 EUR. So hätte das Unternehmen mit Sitz in Zörbig die Erwartungen wegen einer geringeren Profitabilität im Biodieselgeschäft etwas verfehlt.

    Dennoch bietet Verbio, Donald Trump sei Dank, gehöriges Potential. Der alte und neue Präsident der Vereinigten Staaten habe den Plan, die Förderung von Biokraftstoffen zu erhöhen. Die von der US-Umweltbehörde EPA vorgestellte Neuregelung sieht eine Erhöhung der Beimischungsquote von Biokraftstoffen auf 24,02 Mrd. Gallonen vor. Dies entspricht einem Anstieg von knapp 8 % gegenüber dem Vorjahr und markiert einen neuen Rekordwert. Betroffen sind herkömmliche Kraftstoffe wie Benzin und Diesel, denen künftig größere Mengen Biokraftstoffe wie Ethanol oder Biodiesel beigemischt werden sollen. Gleichzeitig plant die EPA eine Einschränkung bei der Nutzung importierter Biokraftstoff-Komponenten.

    Verbio betreibt bereits eine Produktionsanlage im US-Bundesstaat Iowa, in der Stadt Nevada. Zudem plant Verbio den Ausbau seiner Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten. Auch in Kanada ist das Unternehmen aktiv und stellt dort Biodiesel her.


    Der Biokraftstoffproduzent Verbio könnte von erhöhten Förderungen in den USA profitieren. Novo Nordisk vermeldete zwei zukunftsweisende Neuigkeiten. dynaCERT erhöhte aufgrund der hohen Nachfrage die Vorproduktion seiner Geräte.


    Interessenskonflikt

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    Es besteht aus diesem Grund ein konkreter Interessenkonflikt.

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Stefan Feulner besitzt rund 30 Jahre Kapitalmarkterfahrung, war unter anderem als CEO eines börsennotierten VC-Unternehmens und im Beteiligungs- und Fondsmanagement tätig.

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