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08.05.2025 | 04:45

Almonty Industries - Die nächste 100% Chance mit strategischen Metallen

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Bildquelle: pixabay.com

Weiterhin hoch her geht es bei Almonty Industries (TSX: AII; WKN: A1JSSD; ISIN: CA0203981034; 1,59 EUR). Die Aktie gehört bereits zu den besten Rohstoffwerten in 2025. Allmählich scheint der Markt zu begreifen, dass die Story in die Milliarden gehen kann. Der Handelsstreit zwischen den USA und vielen Nationen entpuppt sich insbesondere gegenüber China als Fallbeil für westliche Industrien. Denn in Reaktion auf proklamierte Handelszölle jenseits von 100 % hat die Führung in Peking Exportbeschränkungen für strategische Metalle verhängt. Wolfram zählt zu den besonders kritischen Metallen, welches für HighTech- und Rüstungsanwendungen als essentiell gilt. Die Lagerstätten und Produzenten sind rar gesät und gut 70 % des Angebots kommt aus China. Almonty Industries geht noch in 2025 in Südkorea an den Start, Produzenten aus den USA sichern sich jetzt schon wertvolles Wolfram. Ein Bewertungssprung steht auf dem Plan!

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: André Will-Laudien
ISIN: ALMONTY INDUSTRIES INC. | CA0203981034

Inhaltsverzeichnis:


    Im Auge des Hurrikans – Donald Trump gibt den Takt vor

    Wer an Hightech-, Flugzeugbau oder Rüstungs-Industrie denkt, kommt an einer gesicherten Versorgung mit kritischen Metallen nicht vorbei. Die NATO hat in einem jüngsten Bericht eine Liste mit 12 kritischen Metallen identifiziert, welche im aktuellen Bedarf in Defense-Produkten als essentiell erscheinen. Das hitzebeständige Metall Wolfram wurde dabei offiziell als „hoch-kritisch“ eingestuft. Wolfram ist ein sehr seltenes Metall, das in der Erdkruste vergleichsweise wenig vorkommt. Bislang verfügt China über 70 % der weltweiten Produktion, es wird in der Herstellung von Superlegierungen, Glühdrähten und Elektronikteilen vor allem in sensitiven Technologiebereichen verwendet. Die Konflikte in der Ukraine und in Nahost sowie die Annäherung zwischen Russland und China zeigen die internationale Komplexität in diesem Thema auf, denn westliche Industriestaaten brauchen Versorgungssicherheit sowie stabile Lieferketten aus sicheren Jurisdiktionen. Die Administration Trump gibt den Takt vor, nach dem alle anderen tanzen. Die Band beginnt aber gerade erst zu spielen!

    Almonty Industries – Wieder ein lukrativer Abnahme-Deal

    Das kanadische Unternehmen Almonty Industries (TSX: AII; WKN: A1JSSD; ISIN: CA0203981034) wird noch in 2025 erste Wolframoxide aus Südkorea liefern und perspektivisch auch wichtiges Molybdän fördern können. Damit bugsiert sich das bald in den Staaten ansässige Unternehmen in eine wichtige Schlüsselposition. Findige Investoren haben sich bereits seit Jahresanfang in der liquiden Aktie engagiert, nun gewinnt die Story aber an Breite. Denn offizielle Stellen für Materialbeschaffung sowie Produzenten aus der HighTech-Industrie schlagen Alarm und gehen auf die Suche nach Lieferanten.

    Doch einfach ist die Partnersuche keinesfalls. So kam gestern die nicht überraschende Meldung eines Dreiparteien-Abnahme-Deals, der sich gänzlich auf das begehrte Wolframkonzentrat von Almonty konzentriert. Enger kann sich internationale Sicherheitspolitik und Rohstoffversorgung kaum verzahnen. Das sogenannte „Offtake-Agreement“ stammt vom US-Rüstungszulieferer Tungsten Parts Wyoming Inc. (TPW) und dem israelischen Verarbeitungs-Spezialisten Metal Tech. Der HighTech-Zulieferer Tungsten Parts möchte mindestens 40 Tonnen Wolframoxid pro Monat beziehen, um damit Militärgeräte wie Raketen, Drohnen und andere Waffensysteme auszustatten. Wolfram ist ein Härtungsmetall und macht Außenhüllen äußerst widerstandsfähig gegen feindliche Einwirkung. Metal Tech ist für die Verarbeitung des Rohstoffs zuständig und beliefert TPW direkt mit Wolfram-Metall. Der Abnahme-Deal sieht eine harte Preis-Untergrenze vor, ist aber nach oben nicht limitiert. Ein Rohstoff-Squeeze an den Weltmärkten wandert also zu 100 % in die Kasse von Almonty.

    CEO Lewis Black arbeitet seit Jahren an einer sicherheitsorientierten Strategie, Almonty Industries im internationalen Reigen um strategische Metalle unverzichtbar zu machen. Nun kann er die Früchte vieler Gespräche und Verbindungen für sich und seine Aktionäre ernten. Als künftiges US-Unternehmen ist die Zertifizierung für lukrative Militär-Deals ungleich einfacher, nimmt man die Bedarfe anderer Verteidigungs-Organisationen aus Europa oder den Rest der Welt hinzu, lässt sich der Bedarf an die Belastungsgrenzen vorhandener Minenkapazitäten skalieren. Die begehrte Ware ist also schon heute ausverkauft!

    Exzellente Perspektiven sprechen für eine nahestehende Kursexplosion

    Besonders wertschaffend für Almonty-Aktionäre erweist sich daher das Knappheits-Kriterium. Denn in einem stark sicherheitsrelevanten Kontext könnten nur wenige, offiziell legitimierte Abnehmer beliefert werden. Der Kurs der AII-Aktie bewegt sich seit Jahresanfang wie an einer Hutschnur nach oben und steht auch nach der jüngsten Korrektur wie ein Fels in der Brandung. Der Charme liegt an der Verfügbarkeit von sicherheitsrelevanten Rohstoffen. Das macht das Unternehmen perspektivisch zu einer heiß begehrten Ware. Im Rückspiegel betrachtet, ging die Strategie von CEO Lewis Black zu 100 % auf. Denn er beteiligte sich mit Almonty bereits im Jahr 2015 an einer damals stillgelegten Mine in Südkorea, als wegen Preisverfall bei Rohstoffen unter internationalen Friedensbemühungen eher an Abrüstung denn an Erfordernisse der geopolitischen Sicherheit gedacht wurde. Chapeau!

    Rasant geht es vorwärts mit der Almonty Industries-Aktie. Seit Jahresanfang hat der Titel sich mehr als verdoppelt, nach 9 Monaten beträgt der Kursgewinn 190 %. Vieles spricht dafür, dass die Rally erst am Anfang steht. Das Momentum dreht jetzt wieder nach oben. Quelle: LSEG vom 07.05.2025

    Die Analysten von Sphene Capital erhöhten ihr Kursziel jüngst zweimal auf zuletzt 5,40 CAD, was die 282,78 Mio. Aktien mit etwa 1,53 Mrd. CAD bewerten würde. Das Researchhaus GBC veröffentliche ihre Initial Coverage im April mit einem Kaufvotum und Kursziel 4,20 CAD und B.Riley Securities setzte seine Kurserwartung auf 5,00 CAD. Mit gut 6 % Kursaufschlag und über 700.000 gehandelter Aktien ging es auch gestern beim NASDAQ-Aspiranten Almonty wieder hoch her. Vieles spricht für Zukäufe auf diesem Niveau, denn vergleichbare „kritische Rohstoff-Produzenten“ sind an der NYSE oder NASDAQ mit einem Vielfachen bewertet. Die richtige Wertaufhellung findet also erst noch statt!

    Hier geht´s zum jüngsten Interview von Stockhouse Reporterin Lyndsay Malchuk mit dem Kapitalmarkt-Experten Christopher Ecclestone, sowie zu den Analysen von GBC und Sphene Capital.


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    Der Autor

    André Will-Laudien

    Der gebürtige Münchner studierte zuerst Volkswirtschaftslehre und diplomierte 1995 in Betriebswirtschaftslehre an der Ludwig-Maximilians-Universität. Da er sich schon sehr frühzeitig mit der Börse beschäftigte, verfügt er heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung an den Kapitalmärkten.

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    • Wolfram
    • China
    • Vergleich
    • Lieferketten

    Die Versorgung mit Wolfram hat sich zu einem der kritischsten Engpässe für die westliche Sicherheit und Hochtechnologie entwickelt. Das Metall, das mit 3.422 °C den höchsten Schmelzpunkt aller Elemente aufweist, ist in modernen Waffensystemen, Halbleitern und Technologien der Energiewende bis hin zur Fusionsenergie schlichtweg unersetzlich. Während der chinesische Marktführer China Tungsten and Hightech Materials weiterhin beeindruckende Rekordzahlen vorlegt, vollzieht sich hinter den Kulissen eine Zäsur: China wandelt sich vom dominanten Exporteur zum strategischen Importeur von Wolframkonzentraten. Diese Entwicklung zwingt westliche Verbraucher wie Rheinmetall dazu, ihre Lieferketten radikal auf den Prüfstand zu stellen, um nicht von den Exportentscheidungen Pekings abhängig zu sein. In dieses strategische Vakuum stößt Almonty, das mit der Inbetriebnahme der Sangdong-Mine in Südkorea zum neuen Dreh- und Angelpunkt einer westlich orientierten Rohstoffallianz wird. Die aktuelle Marktsituation verdeutlicht, dass die Ära des günstigen und stets verfügbaren Wolframs aus Fernost beendet ist. Das macht den Aufbau autarker Lieferketten in sicheren Jurisdiktionen zur obersten Priorität für westliche Regierungen. Almonty dürfte profitieren. Wir vergleichen den ambitionierten Wolfram-Player mit dem chinesischen Platzhirsch.

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