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16.09.2021 | 05:08

Triumph Gold, First Majestic, Varta– Inflation wird schlimmer, als wir denken – So sichern Sie Ihr Vermögen!

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Bildquelle: pixabay.com

Die Inflation in den USA hat im August leicht vom Juli-Wert von 5,4% auf 5,3% nachgegeben. Dies ist dennoch ein hoher Wert. Hieraus eine Trendwende abzuleiten, wäre verfrüht. Weitaus dramatischer sind die Teuerungsraten der Großhandelspreise in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt jüngst mitteilte, stiegen diese im August gegenüber dem Vorjahr um 12,3% an. Das war der stärkste Anstieg seit Oktober 1974, während der ersten Ölkrise. Um das eigene Vermögen zu schützen, sollten Anleger in Sachwerte wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe bzw. Edelmetalle investieren. Wer bietet das beste Chance-Risiko-Verhältnis?

Lesezeit: ca. 3 Minuten. Autor: Carsten Mainitz
ISIN: TRIUMPH GOLD CORP. | CA8968121043 , FIRST MAJESTIC SILVER | CA32076V1031 , VARTA AG O.N. | DE000A0TGJ55


TRIUMPH GOLD CORP – Abgeschlossenes Bohrprogramm unterstreicht Potenzial

Das in Kanada ansässige Explorationsunternehmen konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seines Freegold Mountain-Projekts. Das Projekt ist im bergbaufreundlichen Yukon lokalisiert und umfasst 200 qkm. Das Areal befindet sich zu 100% im Unternehmensbesitz und liegt im Kupfer-Gold-Gürtel Dawson Range. Die Liegenschaft beherbergt die drei Mineralienlagerstätten Nucleus, Revenue und Tinta Hill. Das Unternehmen besitzt zudem 100% der Kupfer-Gold-Grundstücke Big Creek und Tad/Toro, in der Nähe des Freegold Mountain-Projekts.

Jüngst gab die Gesellschaft den Abschluss eines Diamantbohrprogramms mit 19 Löchern und 6.615m auf der Freegold Mountain-Liegenschaft in den Gebieten Nucleus und Revenue bekannt. Im Vorfeld der Kampagne hatte die Gesellschaft zusammen mit Minerva Intelligence eine umfassende Studie abgeschlossen. Dabei wurde die künstliche Intelligenz-Software DRIVER eingesetzt. Die Analyse zeigte auf Nucleus neue Gold- und Kupfermineralisierung an. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse der Bohrkerne werden in regelmäßigen Abständen im September und Oktober erwartet.
Die vorläufigen Ergebnisse bestätigen zwei sich überschneidende Mineralisierungsarten, die die Gold-Silber-Kupfer-Lagerstätte Nucleus bilden und eine Durchschneidung einer Sulfid-Ersatz- und Epithermal-Mineralisierung in der Nähe der regionalen South Big Creek-Verwerfung. Südöstlich des Ressourcengebiets Nucleus wurde ebenfalls eine neue Mineralisierung durchteuft.

"Triumph Gold hat eine verbesserte Lagerstätten- und geophysikalische Modellierung zusammen mit AI-Vectoring eingesetzt, um untererforschte Gebiete des Freegold Mountain-Projekts zu identifizieren und anzupeilen. Wir freuen uns sehr, die Untersuchungsergebnisse zu erhalten, die die Bohrkernbeobachtungen aus allen Gebieten bestätigen, einschließlich der neu identifizierten Mineralisierung, die südlich und östlich von Nucleus durchschnitten wurde", sagte Jesse Halle, VP Exploration bei Triumph Gold.

Mit Spannung können Anleger auf weitere Neuigkeiten warten, die dann die finalen Auswertungen umfassen sollten. Die vorläufigen Daten sind positiv und bestätigen das Potenzial des Projekts. Mit einer Marktkapitalisierung von 22 Mio. CAD ist die Gesellschaft definitiv einen genaueren Blick wert.

FIRST MAJESTIC SILVER CORP – Auch 2022 soll ein Rekordjahr werden

Mit der diesjährigen Akquisition US-Goldmine Jerritt Canyon, hat sich die Situation des bis dahin ausschließlich auf Mexiko fokussierten Silberproduzenten deutlich verbessert. Nach wie vor haben die Kanadier das Ziel, zum größten Silberproduzenten der Welt aufzusteigen. Die Profitabilität des Konzerns wurde durch das neue US-Asset deutlich gesteigert.

Wie CEO Keith Neumeyer kürzlich im Rahmen des Gold Forum Americas 2021 ausführte, werde 2021 ein Rekordjahr. Der Unternehmenslenker erwartet, dass 2022 sogar nochmals besser ausfallen wird. Seine Zuversicht begründete Neumeyer mit einer weiteren Produktionsausweitung und der Erwartung steigender Edelmetallpreise. Insbesondere ist er für Silber bullish. Denn seiner Meinung nach, wird die immer stärker steigende Nachfrage aus den Bereichen Elektromobilität und Solar zu einem mittelfristigen Preisanstieg führen müssen. Analysten trauen dem Titel durchschnittlich ein Kurspotenzial von 30% zu.

VARTA AG – Mehrere Belastungsfaktoren: Viermonatstief markiert

Die Aktie des süddeutschen Batterie-Herstellers hat in den letzten Tagen ein neues Mehrmonatstief markiert. Kurse um die 120 EUR wurden zuletzt von vier Monaten aufgerufen. Insbesondere die aktuellen Apple-Zahlen haben die Varta-Anteilsscheine unter Druck gesetzt, da Apple nicht wie erwartet ein neues AirPod-Modell ankündigte. Varta ist Lieferant der US-Amerikaner. Die Tochtergesellschaft VARTA Microbattery ist heute bereits ein Innovationsführer im Bereich Mikrobatterien und einer der Marktführer bei Hörgerätebatterien. Varta strebt auch die Marktführerschaft bei Lithium-Ionen-Batterien bei Wearables, insbesondere bei Hearables, an.

Vor einigen Monaten kündigte der Konzern zudem an, mit großformatigen Batterien in die Elektromobilität einsteigen zu wollen. Neben einer unvorteilhaften charttechnischen Situation der Aktie sorgte auch die jüngste Coverage-Aufnahme durch das Bankhaus Metzler mit der Einstufung „Sell“ und einem Kursziel von 106 EUR für Störfeuer. Nach Ansicht der Analysten verblasse die Wachstumsstory des Batterieherstellers. Zwar bestehe eine steigende Nachfrage nach Batterien für kabellose Kopfhörer, doch angesichts des zunehmenden Wettbewerbs gerieten die Preise unter Druck.


Ein Investment in Aktien ist die richtige Antwort auf eine steigende Inflation. Wer von höheren Preisen für Edelmetalle und Kupfer profitieren möchte und abseits etablierter Produzenten sucht, der sollte sich die Aktie von Triumph Gold näher anschauen. Ebenso ist die Aktie von First Majestic Silver interessant. Bei Varta überwiegen die Risiken.


Der Autor

Carsten Mainitz

Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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