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24.08.2021 | 05:10

Sixt, Memiontec, Volkswagen – Innovationen mit Potenzial

  • Wasser
Bildquelle: pixabay.com

Innovationen erschließen neue Wirtschaftszweige und schaffen Arbeitsplätze. Die Energiewende und der Umstieg von fossilen Energieträgern zu erneuerbaren Energien fördern Unternehmen, die mit neuen Innovationen hervortreten. In den nächsten Jahrzehnten wird neben dem Klimaschutz mit Sicherheit das Thema Wasseraufbereitung auf die obersten Prioritätslisten der Politiker gelangen. Bereits jetzt arbeiten innovative Unternehmen daran, das Problem Wasserknappheit zu bekämpfen. Laut aktuellen Studien haben 2,2 Mrd. Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser, Tendenz steigend.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
ISIN: Memiontec Holdings Limited | SGXE56008290 , SIXT SE VZO O.N. | DE0007231334 , VOLKSWAGEN AG VZO O.N. | DE0007664039

Inhaltsverzeichnis:


    Memiontec – Komplettlösungen für knappes Gut

    Obwohl unser Planet zu mehr als 70% damit bedeckt ist, wird Wasser für eine wachsende Weltbevölkerung zunehmend ein knappes Gut. Denn gerade mal 3% dieser gewaltigen Mengen sind trinkbares Süßwasser, und wiederum nur ein Drittel davon ist für die menschliche Nutzung erreichbar. Durch die stark wachsende Weltbevölkerung, der Urbanisierung und der rücksichtslosen Verwendung des knappen Gutes wird Wasser immer kostbarer.

    Seit mehr als 20 Jahren entwickelt Memiontec Komplettlösungen für das Wasser- und Abwassermanagement in Singapur, China und Indonesien und kann durch sein 4-Säulen-Modell die komplette Wertschöpfungskette abdecken, was langfristig zu hohen Skalierungseffekten führt. Staatlichen Einrichtungen, wie der Infrastrukturentwickler Jakpro oder die nationale Wasserbehörde Indonesiens PDAM, zählen genauso zur Klientel wie private Unternehmen aus unterschiedlichen Industriezweigen Asiens.

    Neben der Bereitstellung von Gesamtlösungen inklusive Wartungsverträgen und dem Vertrieb von modularen und kundenspezifischen Systemen und Ausrüstungen sind die Segmente „Build-Own-Operate-Transfer“ (BOOT) und „Transfer-Own-Operate-Transfer“ (TOOT) die Renditebringer. Hier wird das über Jahrzehnte gepflegte Netzwerk genutzt, um durch Beteiligungen an Joint Ventures mit langfristigen öffentlichen und privaten Partnern, in die Instandhaltung von Wasseraufbereitungs-Infrastrukturen zu investieren und von der Lieferung und dem Verkauf von gereinigtem Wasser zu profitieren. Die Konzessionsverträge laufen meist über 25 Jahre und garantieren Memiontec gesicherte, wiederkehrende Einnahmeströme. Darüber hinaus generiert das Unternehmen zusätzlich Einnahmen aus den Betriebs-, Wartungs- und Serviceleistungen im Bereich der Wasseraufbereitungsanlagen, die während der vertraglichen Konzessionsdauer erbracht werden.

    Derzeit bearbeitet der Konzern insgesamt drei BOOT- und TOOT-Projekte, von denen zwei bereits mit der Lieferung und dem Verkauf von Wasser begonnen haben. Das verbleibende Projekt befindet sich noch in Bau und die erste Phase wird voraussichtlich Mitte 2022 in Betrieb gehen. Für die Zukunft sollen derartige Joint Ventures weiter forciert werden. Zudem plant Memiontec durch Fusionen und Übernahmen weiter zu wachsen.

    Mit drei kürzlich vermeldeten Aufträgen beträgt der Auftragsbestand aktuell 51,19 Mio. EUR. Die Marktkapitalisierung liegt bei 48,39 Mio. EUR. Hervorzuheben ist die hohe Dividendenrendite von 25%, die mit wachsenden BOOT-Geschäften in den nächsten Jahren mindestens auf dem aktuellen Niveau bleiben soll. Der Titel wird neben Singapur auch in Frankfurt gehandelt.

    Volkswagen – Der Innovationsführer

    Ursprünglich verband man bei Elektroautos Innovation mit dem Namen Elon Musk und Tesla. Doch weit gefehlt, der Innovationsführer kommt aus Deutschland, genauer gesagt aus Wolfsburg. Dies ist das Ergebnis des jährlichen Innovationsrankings des Center of Automotive Management (CAM). Volkswagen erreicht mit insgesamt 67 Innovationen, darunter 24 Weltneuheiten, einen Indexwert von 149 und landete damit vor Daimler mit einem Indexwert von 133 auf dem ersten Platz. Bereits im vergangenen Jahr hatte Volkswagen das Ranking angeführt. Lediglich den dritten Platz belegte Tesla mit einem Indexwert von 93.

    Charttechnisch hängt Volkswagen an der wichtigen 200-Tagelinie und zeigt aktuell alles andere als Stärke. Ein Rückfall in den Bereich um 187,00 EUR dürfte deshalb nicht überraschen.

    Sixt – Vom Autoverleih zur Tankstelle

    Dass Sixt kreativ ist, kannte man bereits von diversen Werbekampagnen. Nun wollen die Pullacher neben dem etablierten Autoverleih weiter expandieren. Nachdem die Anzahl der Ladesäulen der Nachfrage hinterherhinkt, will Sixt über 50 Mio. EUR in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Dabei sollen die Stromanschlüsse laut dem Co-Chef Alexander Sixt, der sich in einem „Welt“-Interview äußerte, auch Dritten zur Verfügung stehen. Zudem will Sixt auch von der Zukunftstechnologie des autonomen Fahrens profitieren. Aus technischer Sicht ergibt sich bei den Sixt Vorzügen nach dem Test der Unterstützung bei 65 EUR eine interessante Trading-Chance.


    Wasser ist lebensnotwendig und eines der kostbarsten Güter auf unserem Planeten. Durch das rasante Bevölkerungswachstum wird dies jedoch immer knapper. Memiontec ist führend bei dem wichtigen Thema Wasseraufbearbeitung und ein echter Innovationsführer. Auf dem Gebiet der Elektromobilität glänzen sowohl VW als auch Sixt mit Innovation.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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