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10.06.2021 | 05:08

Silver Viper Minerals, Nordex, JinkoSolar – diese Aktien starten jetzt durch!

  • Silber
  • Solar
Bildquelle: pixabay.com

Silber ist ebenso wie Gold ein Edelmetall. Beide zeichnet aus, dass sie nicht rosten. Daher werden sie seit jeher zur Herstellung von Schmuck und in der Medizin eingesetzt. Da Silber jedoch wesentlich häufiger vorkommt als Gold, liegt der Silberpreis um ein Vielfaches niedriger. Aktuell beträgt das Verhältnis etwa 1:70. Somit war es in der Vergangenheit auch für weniger betuchte Anleger erschwinglich, was ihm den Spitznamen „Gold des kleinen Mannes“ einbrachte.

Silber zeichnet sich aber auch durch eine Vielzahl physikalischer Eigenschaften aus, die es heutzutage für die industrielle Nutzung äußerst wertvoll machen. Aufgrund seiner hervorragenden Leitfähigkeit und seiner katalytischen Eigenschaften wird es beispielsweise in der Solar- und Batterieproduktion eingesetzt. Dies hat den Preis in den vergangenen zwölf Monaten förmlich explodieren lassen. Im Folgenden drei vielversprechende Aktien, die direkt oder indirekt mit dem Silberpreis in Verbindung stehen.

Lesezeit: ca. 4 Min. | Autor: Carsten Mainitz
ISIN: CA8283341029 , DE000A0D6554 , US47759T1007

Inhaltsverzeichnis:


    Silver Viper Minerals Corp. – Erfolgreiche Privatplatzierung sorgt für Kursphantasie

    6 Mio. CAD – so viel hatte der kanadische Junior Explorer Silver Viper Minerals Ende Mai bekannt gegeben im Rahmen einer Privatplatzierung bei Anlegern einsammeln zu wollen. Vergangene Woche nun konnte das Unternehmen den Abschluss der ersten Tranche über 4,5 Mio. CAD verkünden. Im Rahmen dieses mit Hilfe der Firma Haywood Securities eingefädelten Deals, wurden 9.717.061 neue Anteilsscheine zu einem Preis von 0,47 CAD in Verbindung mit je einem halben Optionsschein („Warrant“) verteilt. Für beide Papiere gilt eine Mindesthalteperiode bis zum 2. Oktober 2021. Ein ganzer Warrant berechtigt den Inhaber, bis zum Juni 2022 eine reguläre Aktie von Silver Viper zum Preis von 0,65 CAD zu kaufen. Hatte das Unternehmen bereits mit der Veröffentlichung einer ersten NI 43-101 konformen Ressourcenschätzung seines mexikanischen „La Virginia“ Gold-Silber-Projekts die Anleger positiv gestimmt, so ließ die Nachricht der gelungenen Platzierung den Kurs direkt auf neue Höchststände um die 0,75 CAD steigen. Damit ist das Unternehmen aktuell mit rund 70 Mio. CAD bewertet. Aus früheren Finanzierungsrunden ausstehende Warrants mit einem Optionspreis von 0,50 CAD könnten kurzfristig nochmals für einen Mittelzufluss von rund 3,5 Mio. CAD sorgen.

    Damit sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, um weitere Bohrungen in der vielversprechenden Zone „El Rubi“ durchzuführen, welche laut Schätzung über eine angedeutete Ressource von 154.300 Unzen Gold und 6.929.00 Unzen Silber zusätzlich zu einer vermuteten Ressource von 94.100 Unzen Gold und 3.750.000 Unzen Silber verfügt. Hierdurch hofft man ggf. das Interesse eines größeren Mining-Unternehmens zu wecken, das dann in Silver Viper investieren könnte. Dies sind jedenfalls die Pläne von CEO Steve Cope, die er im Rahmen eines Interviews mit kapitalerhoehungen.de im vergangenen April formulierte und die wir für durchaus schlüssig halten. Damit ist Silver Viper definitiv ein Unternehmen, das Anleger auf dem Schirm haben sollten. Als Junior Explorer besteht zwar immer ein höheres Risiko, dafür ist das Potenzial natürlich ungleich höher. Die zweite Tranche der Privatplatzierung über 1,5 Mio. CAD soll übrigens heute geschlossen werden.

    Nordex SE –Befreiungsschlag in Sicht?

    Eine Branche, die ebenfalls einen hohen Silberbedarf hat, sind erneuerbare Energien, allen voran Solar und Windkraft. Einer der größten und bekanntesten integrierten Hersteller im Bereich der Onshore-Windkraftanlagen ist die in Hamburg beheimatete Nordex SE. Diese hat seit geraumer Zeit mit Kursrückgängen zu kämpfen. So korrigierte die Aktie seit Jahresbeginn um fast 30% auf aktuell um die 18 EUR. Zwar wurden damit zum einen frühere Kursübertreibungen abgebaut, zum anderen aber auch der Vorlage schwächerer Quartalszahlen Rechnung getragen. Insbesondere sich verschärfende Klimaziele der Absatzländer sowie gestiegene Anforderungen an Nachhaltigkeits- und Effizienzkriterien (bspw. der ISO-Standard 14044) machen Nordex zu schaffen. Doch noch ist der Hersteller, um den sich immer wieder Fusions- und Übernahmegerüchte verbreiten, weiter im Spiel.

    So konnte das Unternehmen vor knapp einer Woche einen vielversprechenden Auftrag an Land ziehen: ein Windpark in Zentralspanien orderte 16 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 76,8 MW. Die Anlage soll ab August 2022 gebaut und bereits im Dezember fertiggestellt sein. Auch in Analystenkreisen wurden diese Nachrichten positiv aufgefangen. So korrigierte die amerikanische Investmentbank Jeffries zwar das Kursziel um einen Euro von 31 EUR auf 30 EUR nach unten, beließ seine Empfehlung aber unter der Begründung, dass man keinen Grund für Zweifel an den vom Unternehmen für 2021 gesteckten Zielen habe, weiter auf „kaufen“ und bezeichnete das aktuelle Kursniveau als „guten Zeitpunkt“ für einen Einstieg. Auch wir gehen von einer langfristigen Kurserholung aus.

    JinkoSolar – Chinesischer Top Ten Hersteller setzt Kursrallye fort

    JinkoSolar wird auf der Liste der weltweit wichtigsten New Energy Unternehmen auf dem zehnten Platz geführt. Der zu den weltgrößten Herstellern von Solarpanels zählende Konzern mit 23 über den Globus verteilten Produktionsstätten ist aber nicht nur durch Quantität erfolgreich. Auch bei den Innovationen geben die Chinesen mittlerweile die Richtung vor. So hat es mit JinkoSolar erstmals ein Hersteller geschafft, ein Solarpanel mit einem Wirkungsgrad von rund 25% in Massenproduktion herzustellen. Und qualitativ muss man sich auch nicht verstecken. So hat die deutsche DEKRA jüngst dem Produkt Tiger Pro, einem sogenannten Doppelglasmodul, eine überdurchschnittliche Langlebigkeit selbst unter schwierigsten Bedingungen attestiert.

    Dies hat sich auch beim Aktienkurs bemerkbar gemacht, inzwischen hat das Papier aber wieder korrigiert und notiert etwa 30% unter dem Allzeithoch. Dennoch ist ein langfristiger Aufwärtstrend zu erkennen. Analysten bescheinigen der Aktie aktuell ein Kursziel von rund 43 USD, was einem Potenzial von rund 10% entspricht. Wir gehen aber davon aus, dass langfristig noch wesentlich mehr drin ist. Die Energiewende hat gerade erst begonnen. Um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, werden wir als Gesellschaft nicht umhinkommen, Solaranlagen bei Neubauten und Sanierungen zwingend vorzuschreiben. Dann schlägt die Stunde der Hersteller, die gute Qualität zu einem vernünftigen Preis liefern können. Der Markt wartet momentan gespannt auf den 25. Juni 2021. An diesem Tag wird JinkoSolar die Zahlen für sein erstes Geschäftsquartal bekannt geben. Gut möglich, dass der Aktienkurs danach wieder signifikant anzieht.


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    Der Autor

    Carsten Mainitz

    Der gebürtige Rheinland-Pfälzer ist seit mehr als 25 Jahren leidenschaftlicher Börsianer. Nach seinem BWL-Studium in Mannheim arbeitete er als Journalist, im Equity Sales und viele Jahre im Aktienresearch.

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