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08.03.2021 | 04:50

Everfuel, Revez, Merck KGaA – Profitieren Sie von der Zukunft des Internets!

  • Digitalisierung
Bildquelle: pixabay.com

Die neue, normale Welt wird sich in sämtlichen Branchen verändern. Weg vom Offline und stationären, hin zu mehr Hybrid- und Onlinelösungen. Der stationäre Handel startet ab morgen notgedrungen das hybride Click & Collect- Programm. Der Umstieg zum Home Office erfordert einerseits mehr Features wie ausgefeilte Videokonferenzsysteme, andererseits wächst dadurch allerdings auch der Bedarf nach besserer Sicherheit im Netz. Ein Pionier auf diesen Geschäftsfeldern vereint alle Bedürfnisse des digitalen Zeitalters in einem Hub.

Lesezeit: ca. 3 Min. | Autor: Stefan Feulner
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Inhaltsverzeichnis:


    Revez – Der Pionier des Internets 4.0

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    Umsatzsteigerungen im zweistelligen Bereich und eine Bruttomarge von nahe 60%, das liefert der seit 2010 tätige Technologiedienstleister Revez aus Singapur. Dabei wächst der schuldenfreie Marktführer im asiatisch-pazifischen Raum für interaktive Multimedia-, Informations- und Kommunikationslösungen mit den Anforderungen seiner mehr als 100 Kunden, die aus allen Branchen und sowohl aus dem privaten als auch dem öffentlichen Sektor kommen. Globale Top-Adressen wie Microsoft, Paypal, Subway, aber auch Museen und Freizeitparks, für die virtuelle Rundgänge programmiert werden, sind darunter zu finden.

    Insgesamt deckt Revez mit fünf Tochtergesellschaften die Themen Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), Deep Tech in den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) und Internet der Dinge (IOT), Industrieautomation, Cybersicherheit und MICE-Support ab. Zwar sind die Unternehmen rechtlich voneinander getrennt, intern bilden diese jedoch ein Öko-System, das Cross-Selling, die Maximierung von Skaleneffekten und effektive Ressourcenallokation fördern soll.

    Die Corona-Pandemie, die die Menschheit weiter in die Online-Welt drängte, wurde genutzt, um die bestehenden Anwendungen weiter zukunftsgerecht für die Kundschaft anbieten zu können. So wurde der Ausbau von virtuellen Tagungsräumen ebenso beschleunigt wie digitale Medienangebote und Lösungen rund um Automatisierung in der Industrie. Zudem wurden neue, auf künstlicher Intelligenz gestützte Cybersecurity-Lösungen der nächsten Generation entwickelt. Auch in den nächsten Jahren sieht das Management von Revez eine Beschleunigung des virtuellen Tourismus und den Ausbau von Hybrid-Plattformen auf Unternehmensseite.

    Öffentliche Dienste wie Museen oder Büchereien erkennen den Nutzen von virtuellen Rundgängen zusehends. Somit dürfte dem Marktführer, der aktuell vermehrt in Asien sein Geschäft betreibt, in Zukunft aber auch global akquirieren will, eine rosige Zukunft bevorstehen. Die Aktie von Revez wird neben der Heimatbörse in Singapur auch in Deutschland gehandelt. Der Börsenwert liegt aktuell bei zirka 25,01 Mio. EUR.

    Merck KGaA – Stark aufgestellt

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    Glänzende Zahlen, ein noch besserer Ausblick und eine starke Positionierung – so kann man die aktuellen Ereignisse rund um das deutsche Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA beschreiben. So konnte im Corona- Jahr 2020 der Umsatz um 8,6 Prozent auf 17,5 Mrd. EUR gesteigert werden. Der bereinigte Betriebsgewinn wuchs um 18,6 Prozent auf 5,2 Mrd. EUR, dies bedeutete auch das Erreichen der Jahresziele. Im vierten Quartal lag man mit 1,2 Mrd. EUR beim Ergebnis knapp unter den Analystenschätzungen, die 1,24 Mrd. EUR erwarteten. Das Ergebnis je Aktie stieg um 6,70 EUR. Grund für die starken Zahlen war das Segment Life Science, welches die anderen Sparten, wie das schwach laufende Geschäft mit Fruchtbarkeitsbehandlungen, mitzog. Aufgrund dessen wird die Dividende für die Aktionäre um 0,10 EUR auf nunmehr 1,40 EUR erhöht.

    Auch das Jahr 2021 sieht für die Darmstädter rosig aus, sind sie doch einer der bedeutendsten Zulieferer für die Pharma- und Biotechnologie und profitieren wie schon im vergangenen Jahr durch die globale Forschung nach Impfstoffen gegen das Corona-Virus. Zusammengenommen ist der Konzern an insgesamt 50 Impfstoffprojekten beteiligt. So rechnet der CEO Stefan Oschmann aufgrund einer nie dagewesenen Nachfrage mit einem weiterhin starken organischen Wachstum. Das EBITDA soll ebenfalls in einem hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich wachsen. Neben dem Life-Science Bereich ist man auch mit neuen Medikamenten wie der Krebsimmuntherapie Bavencio und dem Multiple-Sklerose-Mittel Mavenclad auf Spur. Die Aktie korrigiert gerade von Ihrem Allzeithoch, dass bei 149,94 EUR lag. Eine gute Unterstützung liegt bei 120 EUR. Langfristig sind die Darmstädter breit und stark aufgestellt.

    Everfuel – Wie geht es weiter?

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    Die Korrektur bei den Wasserstoffwerten dauert weiterhin an. Auch die aus dem Spin-off von Nel Asa hervorgetretene Tochter Everfuel ging mächtig die Luft aus. So fielen die Dänen seit Ihrem Hoch im Januar von 18,30 EUR auf aktuell 7,76 EUR. Dennoch beträgt die Marktkapitalisierung immer noch stattliche 608,0 Mio. EUR. Nun vermeldete der Börsenneuling Zahlen. So belief sich der Jahresumsatz 2020 auf 1,05 Mio. EUR. Das EBITDA war wie erwartet im roten Bereich bei minus 800.000 EUR. Stark steigen sollen die Umsätze dagegen ab dem nächsten Jahr.

    Das Ziel, ein führendes Wasserstoffunternehmen soll durch anorganisches Wachstum erreicht werden. Mit einer deutlich überzeichneten Kapitalerhöhung und einem Cash-Bestand von knapp 24 Mio. EUR soll zudem die Marktführerschaft in Skandinavien der Ausbau des eigenen Tankstellennetzes forciert werden. Trotz der mehr als 50- prozentigen Kurskorrektur steckt im Kurs von Everfuel immer noch extrem viel Zukunftsphantasie. Im Hinblick darauf, dass der reine Free Float maximal 5 Prozent beträgt, sehen wir bei anderen gefallenen Titeln bessere Chancen.


    Interessenskonflikt

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    Der Autor

    Stefan Feulner

    Mehr als 20 Jahre Börsenerfahrung und ein breit gestreutes Netzwerk kann der gebürtige Franke vorweisen. Seine Leidenschaft gilt dem Analysieren verschiedenster Geschäftsmodelle und dem Durchleuchten neuer Trends.

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